mf – Für unsere Kyra musste eine Gefährtin her – so viel war klar. Nur wo auf die Schnelle eine etwa gleichaltrige und charakterlich passende Wohnungskatze finden, die noch dazu nichts gegen einen Hund einzuwenden hatte?
In Tierheimen hätten wir da wohl ewig suchen müssen. Aber wozu gab es unseren Robin, der uns auch „von oben“ immer mit Rat und Tat zur Seite stand? Wochenlang signalisierte er mir, dass es zu früh für eine zweite Katze wäre. Und dann plötzlich kam der Befehl: „Jetzt musst du suchen!“ Wo, das sagte er leider nicht. Ich telefonierte daraufhin aufs Geratewohl mit ein paar Züchtern und erhielt schließlich von einem eine Telefonnummer von einer seiner Kolleginnen, von der er wusste, dass sie Kastraten abzugeben hätte. Ich nahm sofort Kontakt auf und bekam ein paar Fotos geschickt. Gleich das erste hat mich angesprungen, und ich wusste, dass es diese Katze sein müsse. … weiterlesen
mf – Nach Robins Tod war es für mich zunächst unvorstellbar, wieder eine Katze zu haben. Ich entsinne mich, dass ich zwei Tage später zu Besuch bei einer Familie mit drei Samtpfoten war. Ich war innerlich wie tot und hatte null Interesse an den drei süßen Tieren.
Die Geschichte unserer Katze Paulinchen klingt fast wie ein Märchen:
mf – Nach Bascos Tod konnten wir uns ein Leben mit einem neuen Hund zunächst nicht vorstellen. Aber Robin trauerte stark, und andere Katzen wollte er als Hausgenossen nicht dulden. Dazu kam, dass mein Mann ständig Bilder eines collieartigen Hundes vor seinem inneren Auge sah. Eines Tages schaute ich „zufällig“ auf die Homepage unseres Tierheims. Und da saß er! Da hatte wohl Basco seine Pfoten mit im Spiel.
mf – Basco mochte Katzen und alle Nachbarskatzen liebten Basco. Also beschlossen wir, dass er seine eigene bekommen sollte, und holten den kleinen Kater Robin aus dem Tierheim. Was wir nicht wussten: Basco war zu dem Zeitpunkt schon todkrank. Aber Robin wusste es. Als Basco sich mit großen Schmerzen tagelang im Garten zurückzog, da harrte unser kleiner frecher wilder Watz (keine zwei Jahre alt) stundenlang geduldig neben seinem großen Freund aus und praktizierte Sterbebegleitung. Robin war dabei, als Basco bei uns zu Hause eingeschläfert wurde, und er hat uns tapfer geholfen, mit unserem großen Schmerz fertig zu werden.
mf – Nach Wuschel kam Basco, ein altdeutscher Hütehund mit einem Herzen aus Gold. Ich erfuhr von ihm durch eine Tierschützerin, die ihn halbverhungert aus einem Lattenverschlag befreit hatte. Obwohl ich den Hund nicht gesehen hatte, spürte ich sofort eine starke Verbindung zu ihm. Ich hatte damals noch keine Ahnung davon, das Tiere zu uns sprechen können, aber ich „hörte“ ihn förmlich nach mir rufen. „Das ist mein Hund“, erklärte ich der Tierschützerin, und obwohl er eigentlich schon einer anderen Familie zugesagt war, haben wir ihn bekommen.
mf – Lange bevor ich wusste, dass man mit Tieren sprechen kann, lehrten mich meine vierbeinigen Gefährten, dass es Ebenen tiefen Verstehens zwischen Mensch und Tier gibt, die ich mir früher (in meiner „tierlosen“ Zeit) nie hätte vorstellen können. Schritt für Schritt führten sie mich weiter auf den Weg zur Tierkommunikation, und dafür danke ich ihnen von ganzem Herzen.