Kommentar von Vier Pfoten zur Massentötungen von Nerzen in Dänemark 

Hamburg – Aktuell werden in Dänemark Millionen Nerze getötet und samt Fell verbrannt, um eine weitere Ausbreitung des mutierten Corona-Erregers zu verhindern. Zum Schutz von Mensch und Tier fordert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ein Ende der Pelztierzucht.

Dazu kommentiert Thomas Pietsch, Wildtier- und Pelzexperte bei VIER PFOTEN: … weiterlesen

Nürnberger Tiergarten will Löwe Subali wegen Unfruchtbarkeit töten

PETA übt scharfe Kritik und fordert Zoodirektion auf, Tötungspläne zu verwerfen

Nürnberg / Stuttgart, 30. Oktober 2020 – Der Nürnberger Tiergarten zieht in Erwägung, den Löwen Subali zu töten oder an einen anderen Zoo zu geben, weil er bislang nicht für Nachwuchs gesorgt hat und möglicherweise unfruchtbar ist. PETA kritisiert diese Überlegungen scharf und mahnt, dass diese Denkweise der Logik des Speziesismus folgt, der Lebewesen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit und ihres Nutzens für den Menschen diskriminiert. Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass Zoos mit ihren Zuchtbemühungen vor allem wirtschaftliche Interessen verfolgen, um neue Tierbabys als Besuchermagnete zu missbrauchen. Einen Löwen zu töten, nur weil er unfruchtbar ist, ist PETAs Ansicht nach nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar. Verantwortliche des Magdeburger Zoos, darunter Zoodirektor Perret, wurden nach einer Anzeige der Organisation rechtskräftig verurteilt, weil sie drei Tigerbabys getötet hatten, nur weil sie nicht reinrassig waren. Sollte der Nürnberger Tiergarten den Löwen töten, wird PETA auch diesen Fall anzeigen. Die Organisation fordert Zoodirektor Dag Encke auf, die Tötungspläne zu verwerfen und die Löwenzucht dauerhaft einzustellen. … weiterlesen

Ärzte gegen Tierversuche stellen Strafanzeige gegen LPT

Straftatbestand der Tierquälerei

Mitteilung: Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Nach dem Skandal-Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg, demzufolge das Hamburger Tierversuchslabor LPT wieder öffnen darf, stellt Ärzte gegen Tierversuche Strafanzeige gegen das LPT wegen des Verdachts der Tierquälerei. Der bundesweite Verein will damit die Dringlichkeit unterstreichen, dass die für das filmisch dokumentierte Tierleid verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. … weiterlesen

Herrenlose Katzen in Not

VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man Streunerkatzen helfen kann

Hamburg, 13. Oktober 2020 – Streunerkatzen fristen ein trauriges Dasein. Viele Tiere sind krank, unterernährt und von Parasiten verseucht. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, woran man die herrenlosen Katzen erkennt und wie man ihnen helfen kann. … weiterlesen

Herbstzeit ist Fellwechselzeit

 PETAs Tipps für eine unterstützende Fellpflege bei Hund und Katze

Mitteilung: PETA

Stuttgart – Die Tage werden kürzer, das Winterfell kommt: Kleine Haaransammlungen auf Teppichen und Liegeplätzen zeigen es –  langsam beginnt bei Hund und Katze der Fellwechsel. Ausgelöst wird dieser hormonell gesteuerte Vorgang bei Tieren durch die sich verändernden Temperaturen und Tageslichtlängen im Frühjahr und im Herbst. Der Fellwechsel dauert etwa 6 bis 8 Wochen, in denen der tierische Organismus auf Hochtouren läuft und Tierhalter vermehrt lose Haare zu beseitigen haben. Eine unterstützende Fellpflege kann der Flusen-Schwemme jedoch gezielt entgegenwirken und insbesondere langhaarigen Tieren helfen. Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige Tipps zusammengestellt, die Hund, Katze und Halter die Zeit des Fellwechsels erleichtern. … weiterlesen

VIER PFOTEN Statement zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

Afrikanische Schweinepest wirft erneut Systemfrage auf – Exportorientierung kommt Gesellschaft und Tiere teuer zu stehen

Hamburg – Wegen eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweinkadavers im Kreis Spree-Neiße in Brandenburg fürchtet die Fleischindustrie um ihr Exportgeschäft außerhalb der EU. VIER PFOTEN kritisiert die bisher nur auf Exportausfälle fokussierte Debatte. … weiterlesen

Kükentöten beenden – aber richtig

Heute hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen Gesetzentwurf zur Beendigung des Tötens sogenannter Eintagsküken vorgelegt.

Dazu erklärt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt:
»Mehr als ein Jahr hat Julia Klöckners Ministerium gebraucht, um auf das richtungsweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu reagieren und das Ende des verfassungswidrigen Kükentötens endlich einzuläuten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Denn es wird zeitlich kaum möglich sein, das Gesetz noch vor Ablauf der Legislatur tatsächlich zu verabschieden. Und selbst wenn das gelänge: Ein großer Wurf ist Klöckners Gesetz beileibe nicht. Fazit ist: Die Geschlechtsbestimmung im Ei zementiert das bestehende System inklusive allen Tierleids weiter. Statt 45 Millionen männlicher Küken werden ab 2022 eben 45 Millionen männliche Hühnerembryonen getötet, die bereits Schmerz empfinden können. Ganz zu schweigen von den Qualen der auf Hochleistung gezüchteten Hennen in der Eierindustrie, die in den Überlegungen des Ministeriums keinerlei Beachtung finden.« … weiterlesen