Der Satz „sie freut sich ganz arg, sie kann es nur nicht so zeigen“ hätte heute Nacht bei mir Anwendung finden können. Als ich gegen drei Uhr morgens in die Küche tappte, um einen Schluck Wasser zu trinken, fand ich dort ein ganz tolles Geschenk meines Katers: eine riesige Ratte. Ich quiekte hellauf vor Begeisterung, aber böswillige Zeitgenossen hätten das auch als Schreckensschrei interpretieren können.
Völlig zu Unrecht natürlich. Meine Freude war so groß, dass ich sie sogar unbedingt teilen wollte. Normalerweise behalte ich meine Geschenke gerne für mich, aber dieses rattenscharfe Teil wollte ich meinem Mann nicht vorenthalten. Vor allem das Erlebnis, dass das Monstrum bei dem Versuch, es zu entsorgen, ganz plötzlich wieder lebendig werden könnte, stellte ich mir zu zweit einfach netter vor. … weiterlesen


mf – Ich liebe alle Tiere, und ich freue mich, wenn sie zu mir kommen. Doch halt – stimmt das wirklich? Ich gebe es ja nur ungern zu, aber auf die Gesellschaft von diesen fiesen kleinen Stechmücken, die einen mit ihrem Bssss in den Wahnsinn treiben, könnte ich verzichten. Und auch ganz normale Stubenfliegen, die die Angewohnheit haben, immer mit Gebrumm um meinen Kopf zu schwirren, lösen oft eher unfreundliche Gedanken in mir aus.
Robin ist sehr klug, und ich rechnete nach meinem Vortrag eigentlich mit Verständnis und der Einsicht, dass so ein Halsband schon sehr nützlich wäre. Statt dessen kam ein entsetzter Aufschrei: „Das ist ja voll doof – da sehen mich doch dann die Mäuse!“