Robin

mf – Basco mochte Katzen und alle Nachbarskatzen liebten Basco. Also beschlossen wir, dass er seine eigene bekommen sollte, und holten den kleinen Kater Robin aus dem Tierheim. Was wir nicht wussten: Basco war zu dem Zeitpunkt schon todkrank. Aber Robin wusste es. Als Basco sich mit großen Schmerzen tagelang im Garten zurückzog, da harrte unser kleiner frecher wilder Watz (keine zwei Jahre alt) stundenlang geduldig neben seinem großen Freund aus und praktizierte Sterbebegleitung. Robin war dabei, als Basco  bei uns zu Hause eingeschläfert wurde, und er hat uns tapfer geholfen, mit unserem großen Schmerz fertig zu werden.

Robin wartete nicht ab, ob ich mit ihm sprechen würde. Er quatschte mich einfach voll. Ich merkte, dass er immer irgendwie mit mir in Verbindung war. Wenn ich dachte, dass er sich nun lange genug draußen herumgetrieben hatte, kam er von selbst zur Tür hereinspaziert. Und er hatte ganz oft irgend etwas zu erzählen. Ich dachte schon, ich sei verrückt geworden, wenn in meinem Kopf mal wieder irgendwelche Storys von Mäusen oder anderen Katzen auftauchten. Zu dem Zeitpunkt lernte ich eine Tierkommunikatorin kennen, und plötzlich wurde mir klar, dass ich keine „weißen Mäuse sah“, sondern dass mein Kater mit mir sprach! Von da an gab es für mich kein Halten mehr. Ich las alles, was ich über Tierkommunikation in die Finger bekommen konnte, übte mit wildfremden Tieren und besuchte Seminare. Robin hat eine Tür bei mir aufgeschlossen und mich immer wieder ermutigt, meinen Weg zu gehen. Er hilft mir bei allen Tiergesprächen, und ich bin ihm unendlich dankbar!

©mf


Bildnachweis:
©Foto: “Robin” by Monika Falck, Lizenz: CC-BY-NC

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