„40 tote Kühe – Zwangsabschaltung in Frankreich“

Das Magazin diagnose:funk berichtete von einem Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichts in Clermont-Ferrand, das eine zweimonatige vorübergehende Abschaltung einer 4G-Antenne angeordnet hat:

40 tote Kühe – Zwangsabschaltung in Frankreich
Gericht ordnet 2 Monate Abschaltung einer Sendeanlage nach 40 toten Kühen und stark reduzierter Milchleistung an Den ganzen Text lesen

 

Offener Brief an Cem Özdemir und Steffi Lemke: Pestizideinsätze vollständig offenlegen!

München – Ein Bündnis von Nichtregierungs-Organisationen und  Wissenschaftler:innen fordert Agrarminister Cem Özdemir und Umweltministerin Steffi Lemke auf, Pestizidanwendungen in der Landwirtschaft in einer zentralen und digitalen Datenbank öffentlich zugänglich zu machen. In einem offenen Brief argumentieren die 36 Unterzeichner:innen, die vollständige Transparenz über Pestizideinsätze sei eine wichtige Voraussetzung, um wissenschaftliche Forschung durchzuführen und die geplante Reduktion beim Pestizideinsatz zu erreichen. … weiterlesen

Bäume rufen Vögel und räuberische Insekten um Hilfe

Chemische „Hilferufe“ von Bäumen erstmals in natürlichem Lebensraum nachgewiesen

Bericht: Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Leipzig/Jena. Waldbäume senden bei Befall durch Raupen und andere Pflanzenfresser Duftstoffe aus. Damit locken sie räuberische Insekten und sogar Vögel an und befreien sich so von ihren Plagegeistern. Was bislang nur in Labor- oder Gartenexperimenten nachgewiesen worden war, konnten Forschende unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig nun erstmals in einem natürlichen Lebensraum zeigen – im 40 Meter hohen Kronendach des Leipziger Auwaldes. Die chemischen Hilferufe sind so wirksam, dass sie die Zusammensetzung der Insektengemeinschaft im Blätterdach maßgeblich bestimmen. Dieses Wissen könnte künftig für die natürliche Schädlingsbekämpfung in Land- und Forstwirtschaft genutzt werden, schreiben die Forschenden im Fachmagazin Ecology Letters. … weiterlesen

Silvester böllerfrei: Breites Aktionsbündnis für Verbot von Pyrotechnik-Böllern und Raketen zum Jahreswechsel

Bericht: Vier Pfoten

Hamburg – Die globale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN fordert gemeinsam mit einem von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) initiierten breiten Bündnis aus dem Deutschen Tierschutzbüro, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie Ärztevertreter:innen ein Feuerwerksverbot zum Jahreswechsel. Raketen und Böller führen nicht nur jedes Jahr zu hoher Luftbelastung, Umweltverschmutzung und sorgen für tausende Verletzungen und damit zur Überlastung von Einsatzkräften und Krankenhäusern, sondern schädigen auch Millionen Heimtiere, sowie Nutz- und Wildtiere. Das Aktionsbündnis fordert frühzeitig ein bundesweites Verkaufsverbot für Silvesterböller und Raketen und zudem ein bundesweites Böllerverbot für die Silvesternacht. Für die Zukunft fordert das Aktionsbündnis eine grundsätzliche Überarbeitung der Ersten Sprengstoffverordnung. … weiterlesen

Agrarsektor ist zweitgrößter CO₂-Verursacher weltweit

VIER PFOTEN: Tierschutz muss Thema bei COP26 in Glasgow sein, damit die Weltklimakonferenz zum Erfolg wird

Glasgow/Hamburg, 03. November 2021 – Damit die UN-Klimakonferenz ein Erfolg wird, muss laut der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gleich zu Beginn über Tierschutz und Tierhaltung gesprochen werden. Der Agrarsektor ist der zweitgrößte CO2-Verursacher weltweit. Jedes Jahr werden 88 Milliarden Tiere gezüchtet und für den Verzehr geschlachtet. Die Intensivtierhaltung ist für 14,5 bis 16,5 Prozent der weltweit vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und übertrifft damit die Emissionswerte des globalen Verkehrs insgesamt. Der VIER PFOTEN Vorstandsvorsitzende Josef Pfabigan fordert die Staats- und Regierungschefs auf, diese dramatischen Fakten anzuerkennen. … weiterlesen

Umweltbilanz von Milch: Weidehaltung schlägt Stallhaltung

Ökobetriebe sind meist weniger umweltschädlich als konventionelle Betriebe

Ökologisch produzierte Milch von Kühen, die auf der Weide stehen, ist umweltfreundlicher als Milch aus konventionellen Betrieben mit reiner Stallhaltung. Grund dafür ist vor allem der Anbau des Futters. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA), die die Umweltwirkungen verschiedener Milchproduktionssysteme in Deutschland analysiert und deren Umweltschadenskosten berechnet hat. Diese lagen zwischen 21 und 34 Cent pro Kilogramm Milch. Ökobetriebe mit Weidehaltung verursachten dabei mit bis zu 27 Cent die geringsten, konventionelle Betriebe mit reiner Stallhaltung mit bis zu 34 Cent pro Kilogramm Milch die höchsten Umweltschadenskosten. … weiterlesen

Wiederzulassung von Glyphosat stoppen – Kilometerweite Verbreitung über die Luft bestätigt

Unabhängige Gutachter bestätigen Ergebnisse der Studie „Pestizid-Belastung der Luft“. Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und Umweltinstitut München fordern Berücksichtigung der Erkenntnisse im Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat

Bericht: Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft | Umweltinstitut München

Berlin/Brüssel. Die Annahme der EU-Behörden, Glyphosat würde sich nicht über die Luft verbreiten, ist widerlegt. Die 2019 erschienene, erste bundesweite Studie zur Pestizid-Belastung der Luft wurde von unabhängigen Wissenschaftlern im Peer-Review-Verfahren begutachtet und ist jetzt im renommierten Fachmagazin „Environmental Sciences Europe“ erschienen. Die Studie im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und des Umweltinstituts München belegt, dass sich Glyphosat sowie Dutzende andere Pestizide über die Luft kilometerweit bis in Nationalparks und Städte hinein verbreiten. Im EU-Zulassungsverfahren für die Anwendung von Glyphosat wird ein Lufttransport jedoch bislang ausgeschlossen. … weiterlesen