Übergewicht bei Heimtieren: Eine unterschätzte Gefahr

VIER PFOTEN erklärt, wie Hund und Katze in Form bleiben

Übergewicht kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen –  das gilt für Menschen, aber auch für Tiere. Zum Tag der Aufklärung über Fettleibigkeit bei Heimtieren am 13. Oktober informiert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN über die Risiken von Adipositas. Heimtierexpertin Sarah Ross gibt Tipps, wie Sie Hund und Katze fit halten.  … weiterlesen

Pandemiebedingt steigende Haustierzahlen

18.2.2021 – Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist anlässlich des Welt-Haustiertages die neuen Halter auf die Verantwortung für die Tiere hin:

Deutschlandweit haben die erforderlichen Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie dazu geführt, dass mehr Haustiere gehalten werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass sich die Tierhalter ihrer großen Verantwortung für die Tiere bewusst sein sollten.

Nach den „Hamsterkäufen“ vor einem Jahr beobachtet der Tierhandel nun eine verstärkte Nachfrage nach dem gleichnamigen Geschöpf und anderen Haustieren. Ob Hund oder Katze, Nagetier oder Goldfisch, der Handel kann die Nachfrage kaum bedienen. Deshalb hofft die Tierärztin Frau Dr. Sander vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dass sich auch die neuen Tierhalter der Verantwortung für ihre tierischen Gefährten bewusst sind. Denn diese endet nicht am Futternapf. Die Expertin für Tierarzneimittel weist darauf hin, dass wer Tiere hält auch die medizinische Versorgung ihrer Tiere im Auge haben sollte. Dazu gehört bei Hund und Katze, dass sie regelmäßig geimpft, entwurmt und klinisch durchgecheckt werden. „Den Gang zur Tierarztpraxis sollte niemand scheuen, der sich gerade einen Vierbeiner zugelegt hat“, so Sander. „Dort kann festgestellt werden, ob das Tier gut entwickelt und gesund ist, oder ob eine medizinische Behandlung notwendig ist“. (…)


Quelle:
PM 18.2.2021

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
www.bvl.bund.de

Gesund durch die Feiertage – Gefahren in der Weihnachtszeit erkennen und vermeiden

Bericht: Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna)

Für Viele gehören eine prachtvolle Deko, glitzernder Christbaumschmuck und ein üppiges Festmahl zum traditionellen Weihnachtsfest. Sind jedoch Katz‘ und Hund im Haus, lautet die Devise: Weniger ist mehr. Denn zerbrochene Glaskugeln, lose Geschenkbänder, weihnachtliche Pflanzendekoration oder das Mitnaschen bei Keksen und Co. können den Tieren rasch zum Verhängnis werden. Die Tipps fürs Tier der Vetmeduni Vienna zeigen, wie man Gefahren für Vierbeiner in der Weihnachtszeit vorbeugt.

Weihnachtsdeko: Weniger ist mehr … weiterlesen

Hund sexuell missbraucht

Tierquälerin aus dem Landkreis Alzey-Worms zu Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt – PETA erstattete Strafanzeige

Landkreis Alzey-Worms / Stuttgart, 29. September 2020 – Anfang 2018 ließ ein Whistleblower PETA Material zukommen, das zeigt, wie Nadja W. aus dem rheinland-pfälzischen Landkreis Alzey-Worms mindestens einen Hund sexuell missbrauchte und unter anderem dazu zwang, sie oral zu befriedigen. Da die Angeklagte nicht zur heutigen Hauptverhandlung erschien, bestätigte das Amtsgericht Worms einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz. Damit wurde die Täterin zu 40 Tagessätzen à 15 Euro und somit zu einer Geldstrafe von insgesamt 600 Euro verurteilt (Aktenzeichen 11 Cs 3100 Js 2524/18). PETA hatte wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und der Verbreitung tierpornografischer Videos umgehend nach Erhalt des Materials Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Mainz erstattet. Die Tierrechtsorganisation begrüßt das Urteil, fordert jedoch, Fälle von Zoophilie konsequenter zu verfolgen. … weiterlesen

Herbstzeit ist Fellwechselzeit

 PETAs Tipps für eine unterstützende Fellpflege bei Hund und Katze

Mitteilung: PETA

Stuttgart – Die Tage werden kürzer, das Winterfell kommt: Kleine Haaransammlungen auf Teppichen und Liegeplätzen zeigen es –  langsam beginnt bei Hund und Katze der Fellwechsel. Ausgelöst wird dieser hormonell gesteuerte Vorgang bei Tieren durch die sich verändernden Temperaturen und Tageslichtlängen im Frühjahr und im Herbst. Der Fellwechsel dauert etwa 6 bis 8 Wochen, in denen der tierische Organismus auf Hochtouren läuft und Tierhalter vermehrt lose Haare zu beseitigen haben. Eine unterstützende Fellpflege kann der Flusen-Schwemme jedoch gezielt entgegenwirken und insbesondere langhaarigen Tieren helfen. Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige Tipps zusammengestellt, die Hund, Katze und Halter die Zeit des Fellwechsels erleichtern. … weiterlesen

VIER PFOTEN Statement zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

Afrikanische Schweinepest wirft erneut Systemfrage auf – Exportorientierung kommt Gesellschaft und Tiere teuer zu stehen

Hamburg – Wegen eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweinkadavers im Kreis Spree-Neiße in Brandenburg fürchtet die Fleischindustrie um ihr Exportgeschäft außerhalb der EU. VIER PFOTEN kritisiert die bisher nur auf Exportausfälle fokussierte Debatte. … weiterlesen

Bekämpfung von Ratten führt zur Belastung von Fischen

Rattengift in der Kanalisation verursacht weiträumige Gewässerbelastung

Rattengift, das in der kommunalen Kanalisation eingesetzt wird, gelangt in Gewässer und reichert sich dann in der Leber von Fischen an. Dies zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Die in den Rattenködern enthaltenen Wirkstoffe werden in den Kläranlagen nicht vollständig abgebaut und gelangen so in die Flüsse. Dabei gelten rechtsverbindliche Vorgaben, die einen Kontakt der Köder mit dem Abwasser untersagen. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts: „Städte und Kommunen müssen bei der chemischen Rattenbekämpfung die Vorgaben zum Gewässerschutz einhalten. Es gibt bereits zahlreiche innovative Lösungen, wie dies umgesetzt werden kann, beispielsweise durch spezielle Köderschutzstationen. Die Fische in unseren Flüssen dürfen nicht weiterhin zum ungewollten Ziel von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen werden.“ … weiterlesen