Hitzewelle in Deutschland: PETA gibt Tipps, um Igel, Bienen, Füchse und Co. vor dem Verdursten zu retten

Bericht: PETA

Deutschland erwartet die nächste Hitzewelle. Die zunehmend heißen Wetterperioden machen nicht nur Menschen zu schaffen, auch Wildtiere leiden: Wenn Pfützen und Wasserstellen austrocknen, droht schlimmstenfalls der Tod durch Verdursten. Außerdem fehlt ohne Wasser vielen Tieren die Möglichkeit, sich abzukühlen und zu putzen. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, hat einige Tipps zusammengestellt, um Igel, Bienen, Füchse und Co. in dieser Zeit zu unterstützen.

„Vor allem Tiere wie Igel, die einen kleineren Bewegungsradius haben, sind auf Wasserstellen in der Umgebung angewiesen, denn sie können keine so großen Strecken zurücklegen“, so Peter Höffken. „Aber auch Vögel, Bienen, Füchse und Co. freuen sich über eine Wasserschale im Garten. Ohne viel Aufwand lässt sich für die Tiere so ein großer Unterschied machen.“ … weiterlesen

Wildbienen besser schützen durch europaweites Gütesiegel

Zum internationalen Weltbienentag am 20. Mai fordert Sebastian Everding ein europaweites Gütesiegel für Insekten- und Bienenhotels. Die meisten Produkte auf dem Markt schützen Wildbienen und viele Insekten nicht und täuschen so Verbraucherinnen und Verbraucher.

Mitteilung: Sebastian Everding, Europaabgeordneter der Partei MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei

Sebastian Everding sagt:
„Viele Menschen wissen vom Insektensterben. Sie wollen etwas dagegen tun, im Garten, auf ihrem Balkon, auf öffentlichen Flächen. Dabei werden sie leider von den Herstellern von Wildbienenhotels über den Tisch gezogen. Denn die meisten Hotels sind nur ein Fall für den Biomüll. Deshalb fordere ich ein europaweites Gütesiegel. Damit Menschen sich besser orientieren können und Insekten ernsthaft geschützt werden.“

Insekten- bzw. Wildbienenhotels stehen in vielen Gärten, auf städtischen Wiesen und selbst vor dem Europaparlament in Straßburg.
„Diese sehen gut aus, geben engagierten Menschen ein gutes Gefühl, sind aber einfach nur schlecht gemacht,“

so Everding weiter. Denn die produzierenden Betriebe verwenden Baumaterialien wie Tannenzapfen, Holzwolle oder Baumrinde für die Hotels, um die Herstellungskosten niedrig zu halten.
„Darin nisten in der Natur keine Wildbienen, deshalb bewohnen höchstens Spinnen große Teile der Hotels.“

Sebastian Everding sagt:
„Von den 550 Wildbienenarten, die allein in Deutschland leben, sind mehr als 300 akut bedroht. Das Überleben der Honigbienen ist nicht ernsthaft gefährdet. Dafür sorgt eine große Lobby von zehntausenden Imkerinnen und Imkern. Vergesst Biene Maja, redet über die schwarze Mörtelbiene und die Garten-Blattschneiderbiene! Um diese zu schützen, brauchen wir Nisthilfen, die auch funktionieren.“

Sebastian Everding abschließend:
„Was gut gemeint ist, geht leider oft am Ziel vorbei. Mit einem Prüfsiegel können wir verhindern, dass Menschen mit gutem Willen, aber ohne Wissen, ihr Geld verschwenden.“
 
Hintergrund:

Zum Gütesiegel:
Die meisten angebotenen Insekten- und Wildbienenhotels werden wegen falscher Materialen und baulicher Fehler von Insekten nicht angenommen. Ein europaweites Gütesiegel, das zusammen mit Expertinnen und Experten aus Umwelt- und Naturschutzverbänden entwickelt wird, könnte engagierte Privatpersonen und Kommunen davor schützen, ihr Geld für nicht funktionierende Produkte zu verschwenden.

Häufige Probleme der angebotenen Produkte:
Viele Nisthilfen sind viel zu flach; ideal sind z.B. Röhren mit mindestens 10cm Länge. Der Grund liegt im Geschlechterverhältnis: Wildbienen legen die weiblichen Eier in den hinteren Bereich der Röhre und die männlichen Eier weiter vorne. Sind die Röhren zu kurz, legt das Weibchen nur männliche Eier oder nutzt die Brutröhre nicht.

Weitere Probleme verursacht das verwendete Holz:
Viele Nisthilfen nutzen Bohrungen in Baumscheiben. An den dadurch entstehenden Rissen entlang der Löcher reißen sich Insekten ihre Flügel ein- oder ab und es zieht Feuchtigkeit in die Brutkammern. Außerdem sollte wegen möglicher Risse abgelagertes statt frischem Holz verwendet werden. Das Holz von Nadelbäumen ist eher kaum geeignet, da Harz aus angebohrten Harzkanälen den Bienen die Flügel verkleben kann. Die Fasern von Weichholz, z. B. von Weiden, können bei Feuchtigkeit in den Bohrgang quellen. Baumaterialien wie Ziegelsteine, Lochsteine, Gasbetonsteine sind günstig, aber die viel zu großen Löcher bleiben leer.

Nötige Begleitmaßnahmen:
Eine Nisthilfe am gepflegten englischen Rasen, ohne heimische Blüten von Wildblumen, verfehlt auch jegliche Wirkung. Das Nahrungsangebot gehört zum erfolgreichen Wildbienenschutz im eigenen Garten unbedingt dazu. Wo keine heimischen Pflanzen mit Nektar- und Pollenangebot stehen, werden sich auch keine Wildbienen ansiedeln.

Infos zu Wildbienen:
70-75 Prozent aller heimischen Wildbienenarten nisten im Boden, werden also niemals Gast eines Insektenhotels werden. Deswegen ist es so wichtig, Natur zuzulassen und Pestizide zu vermeiden.


19.5.2026
Partei Mensch Klima Tierschutz
www.tierschutzpartei.de
Bild von DerWeg auf Pixabay

 

 

Städte verändern tierisches Sozialverhalten

Bericht: Universität Bielefeld

Städte wirken massiv auf das soziale Miteinander von Tieren. Eine neue umfassende Übersichtsarbeit von Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld zeigt: Urbanisierung verändert das tierische Sozialverhalten von der Wahl ihrer Partner*innen bis zum Zusammenleben in Gruppen. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll und hochrelevant für Naturschutz und Stadtplanung.

Versiegelte Flächen, künstliches Licht und dazu ständiger Lärm: Was für Menschen zum Alltag gehört, stellt Tiere vor enorme Herausforderungen. Eine neue internationale Übersichtsarbeit von Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld zeigt nun, wie tiefgreifend Städte das soziale Leben von Tieren verändern. Die Studie wurde im Fachjournal Biological Reviews veröffentlicht.

„Städte greifen massiv in soziale Beziehungen von Tieren ein – viel stärker, als bisher angenommen“, sagt Avery L. Maune, Erstautorin der Studie und Forscherin an der Universität Bielefeld „Soziales Verhalten beeinflusst, ob Tiere sich fortpflanzen, Nahrung finden oder Fressfeinden entkommen. Veränderungen dieser Verhaltensweisen können weitreichende Folgen haben.“

Die Forscherinnen werteten 227 wissenschaftliche Studien aus. Das Ergebnis ist eindeutig: 92 Prozent der untersuchten Arbeiten zeigen einen signifikanten Einfluss der Urbanisierung auf das Sozialverhalten von Tieren. Die Studie ist die erste systematische Zusammenfassung dazu, wie urbane Lebensräume soziale Systeme über Artgrenzen hinweg beeinflussen.

Städtisches Leben verändert Beziehungen
Soziales Verhalten umfasst alle Interaktionen zwischen Individuen, zum Beispiel Kooperation oder Konkurrenz. In Städten wirken sogenannte urbane Stressoren auf Tiere ein. Damit sind menschengemachte Belastungen wie Verkehrslärm, künstliches Licht in der Nacht, wenige Rückzugsmöglichkeiten oder chemische Verschmutzung gemeint.

Die Studie zeigt: Diese Stressfaktoren können verändern, wie Tiere miteinander kommunizieren, wie aggressiv sie sich verhalten oder wie stabil ihre sozialen Gruppen sind. Besonders gut untersucht ist der Einfluss von Lärm, der etwa Gesang, Warnrufe oder Balzsignale überdeckt. Andere Faktoren, wie Lichtverschmutzung oder neue Begegnungen zwischen Arten, sind bislang deutlich weniger erforscht.

Große Wissenslücken trotz klarer Trends
Die Übersichtsarbeit macht auch erhebliche Forschungslücken deutlich. Rund 62 Prozent aller untersuchten Studien konzentrieren sich auf Vögel, während andere Tiergruppen wie Reptilien oder Insekten deutlich unterrepräsentiert sind. Dabei reagieren Arten je nach Lebensweise sehr unterschiedlich auf urbane Umgebungen: Während mobile Arten Städten ausweichen können, sind andere dauerhaft an sie gebunden.

Die Autorinnen zeigen zudem, dass Veränderungen im Sozialverhalten den Fortpflanzungserfolg direkt beeinflussen können. Neue Paarungsstrategien können entstehen, soziale Gruppen zerfallen oder werden instabil – Entwicklungen, die langfristig ganze Populationen gefährden können.

„Unsere Ergebnisse sind nicht nur für die Biologie relevant“, betont die Letztautorin der Studie Dr. Isabel Damas-Moreira. „Sie liefern auch wichtige Folgerungen für Naturschutz und nachhaltig geplante Stadtentwicklung. Städte der Zukunft müssen Lebensräume sein, nicht nur für Menschen.

Mit der fortschreitenden Urbanisierung weltweit wird klar: Kaum ein Tier bleibt unbeeinflusst vom menschlichen Lebensraum. Die Studie ist Teil der Forschung zur Individualisierung in sich wandelnden Umwelten am JICE – Joint Institute for Individualisation in a Changing Environment. An der Universität Bielefeld wird zu Individualisierung in sich verändernden Umwelten gebündelt im Fokusbereich InChangE geforscht.

Originalpublikation:
Originalpublikation: Avery L. Maune, Barbara A. Caspers, Isabel Damas-Moreira: The impact of urbanisation on social behaviour: a comprehensive review. Biological Reviews. DOI: https://doi.org/10.1002/brv.70113. Erstveröffentlicht: 29.12.2025.


20.01.2026
Dr. Kristina Nienhaus Medien und News
Universität Bielefeld
www.uni-bielefeld.de

 

Mit Wölfen leben: Würzburger Studien zeigen Wege auf

Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Rückkehr der Wölfe sorgt für Konflikte. Zwei neue Dissertationen am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie / Empirische Kulturwissenschaft der Uni Würzburg zeigen, wie Menschen und Wölfe künftig koexistieren können.

Wölfe leben wieder in ganz Deutschland. Die meisten Territorien befinden sich in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. „Nach den aktuellen Monitoringdaten für 2024/25 leben in Deutschland circa 219 Rudel, 43 Wolfspaare und 14 Einzeltiere“, heißt es auf den Webseiten der Bundesregierung.

Doch die Rückkehr der Wölfe bringe Probleme mit sich, besonders für die Weidetierhaltung. Zudem habe das Konfliktpotenzial mit Teilen der Bevölkerung zugenommen.

Vor diesem Hintergrund entschied der Bundesrat Ende März 2026, den Europäischen Grauwolf (Canis lupus) ins Jagdrecht aufzunehmen. Damit erhalten Bundesländer, in denen es viele Wölfe gibt, die Möglichkeit, die Bestände über die Jagd einzuhegen.

Jagd ist nur eine Strategie der Koexistenz
„Den Wolf zu bejagen, ist aber nur eine von vielen Strategien, um das Zusammenleben mit den großen Beutegreifern zu gestalten“, sagt Professorin Michaele Fenske, Leiterin des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie und Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Würzburg.

Unter ihrer Leitung wurde am Würzburger Lehrstuhl über Wölfe geforscht – im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Die Rückkehr der Wölfe. Kulturanthropologische Studien zum Prozess des Wolfsmanagements in der Bundesrepublik Deutschland“. Dabei kooperierte Fenskes Team mit einem Schweizer Schwesterprojekt sowie mit Forschenden in Finnland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal und Russland.

Im Kontext der Würzburger kulturwissenschaftlichen Umweltforschung (Environmental Humanities) verortet, fragten die Promovendinnen Irina Arnold und Marlis Heyer danach, was die Rückkehr der Wölfe mit den Menschen macht. Ihre exemplarischen Untersuchungsgebiete waren das Bundesland Niedersachsen und die Lausitz.

Dissertationen plädieren für Wechsel der Perspektive
Die Dissertationen der zwei Forscherinnen wurden vor kurzem veröffentlicht. Sie plädieren für einen Perspektivwechsel, der neue Wege für das Zusammenleben mit Wölfen eröffnet.

* Irina Arnolds Buch „Wo Schafe arbeiten…und Wölfe leben“ setzt sich mit den Praktiken niedersächsischer Schäfereien im 21. Jahrhundert auseinander. Die Autorin rückt die komplexen Lernprozesse in den Fokus, die in Schäfereien durch die Rückkehr der Wölfe notwendig wurden. Nah am Alltag der Schäferinnen und Schäfer sowie ihrer Herden fängt sie die Herausforderungen ein und präsentiert Ansätze für ein konfliktärmeres, artenübergreifendes Zusammenleben.

* Marlis Heyer untersucht in ihrem Band „Wölfe erzählen“, wie die Rückkehr der Wölfe von Erzählungen begleitet und narrativ mitgestaltet wird. Heyer lotet Fragen nach dem Zusammenleben von Menschen und Wölfen aus und nimmt anhand unterschiedlicher Theorien auch die Möglichkeiten und Grenzen der Erzählforschung über Menschen hinaus in den Blick.

Beide Arbeiten verfolgen den Ansatz der Multispecies Studies: Wölfe, Schafe, Hunde, Pflanzen und Landschaften bereichern ihre Analysen um Perspektiven über die des Menschen hinaus. „Die dichten Beschreibungen laden auch zum Nachdenken über eine Ko-Existenz mit den Wölfen jenseits von Abschussgenehmigungen ein“, so Michaela Fenske.

Originalpublikation:
Beide Studien sind online kostenlos als pdf-Dateien verfügbar

Irina Arnold: „Wo Schafe arbeiten und Wölfe leben. Eine Multispezies-Ethnografie niedersächsischer Schäfereien“, Würzburg 2025
https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/docId/42186

Marlis Heyer: „Wölfe erzählen. Eine Ethnografie vielartiger Narrative der Lausitz“, Berlin 2026
https://www.frank-timme.de/de/programm/produkt/woelfe_erzaehlen


8.4.2026
Robert Emmerich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
www.ide-online.de
www.uni-wuerzburg.de

 

Zum Schutz der Igel – Zwölf Organisationen fordern Nachtfahrverbot für Mähroboter

Mitteilung: Menschen für Tierrechte

Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen, darunter Menschen für Tierrechte, haben sich deshalb mit einem Offenen Brief an den zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gewandt: Wir fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dies hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.

Gerade in den Abend- und Nachtstunden sind Igel auf Nahrungssuche unterwegs. Mähroboter erkennen sie oft nicht rechtzeitig. Da sich Igel bei Gefahr einrollen statt zu fliehen, kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen, viele Tiere überleben diese nicht. Hinzu kommt, dass die Igelbestände seit Jahren zurückgehen und ihre Lebensräume immer knapper werden.

Ein Nachtfahrverbot ist eine einfache und wirksame Maßnahme, um das Risiko deutlich zu reduzieren.

Hier können Sie den Offenen Brief downloaden.


8.4.2026
Bundesverband Menschen für Tierrechte e.V.
www.tierrechte.de

 

Petiton: Unnötige Jagd auf Waschbären stoppen

Am 13.3.2026 veröffentlichte das PETA-Team die Petition „Streichung des Waschbären von der EU-Liste invasiver Arten“. Im Erklärtext heißt es: 

„Waschbären wurden in den 1920/30er-Jahren für die Pelzindustrie aus Nordamerika nach Deutschland gebracht und bewusst ausgesetzt. [1] Heute wird der Waschbär als gebietsfremde „invasive Art“ bezeichnet und unter diesem Vorwand erbarmungslos verfolgt und oft auf grausame Weise getötet. In der Jagdsaison 2019/2020 wurden rund 200.000 Waschbären getötet, die meisten davon durch Abschüsse und Fallen. [2]

Jäger:innen versuchen gerne, die massenhaften Tötungen mit angeblichen Artenschutz-Parolen und fadenscheinigen Argumenten pro Jagd zu rechtfertigen – doch die Fakten sprechen eine völlig andere Sprache. Im Folgenden finden Sie Gründe, die gegen die unnütze Jagd auf Waschbären sprechen.

Unterstützen Sie jetzt unsere Petition, um Waschbären endlich von der EU-Liste der invasiven Arten zu streichen und die Tiere so besser vor einem unnötigen sowie grausamen Tod zu schützen.“
(Quelle: https://www.peta.de/aktiv/jagd-waschbaeren/?supporter.appealCode=I26CEL001&ea.tracking.id=I26CEL001#petition)

Petition unterzeichnen

 

Haustiere ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen

Bericht: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

BVL rät dringend vom Kauf illegal eingeführter Hunde und Katzen ab

Anlässlich des Tages „Liebe dein Haustier“, der jährlich am 20. Februar begangen wird, rät das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) dringend vom Kauf illegal nach Deutschland eingeführter Hunde und Katzen ab. Um wirkungsvoller dagegen vorgehen zu können, arbeitet das BVL seit Oktober 2024 mit seinen europäischen Partnerbehörden im Pet Animals Network (PAN) zusammen. Im Jahr 2025 haben die am PAN teilnehmenden Behörden 594 Meldungen erstellt, um Gesundheits- und Tierschutzprobleme sowie grenzüberschreitende, illegale Handlungen beim Handel mit Hunden und Katzen zu melden.
Von den 594 PAN-Meldungen stammen 161 aus Deutschland. Die Verstöße betreffen hauptsächlich die unklare Herkunft, den fehlenden Tollwutschutz, fehlende oder gefälschte Heimtierausweise, die Einfuhr von Hunden mit kupierten Ohren und Ruten aus Drittländern sowie den Transport von zu jungen Tieren.

Bei 94 Meldungen, die von Behörden anderer EU-Staaten erstellt wurden, wurde Deutschland hinzugezogen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Informationen zu gefälschten Laborergebnissen zur Tollwut-Antikörperbestimmung, um Erkenntnisse über Tiere, die am geplanten Bestimmungsort nicht angekommen sind oder um Hinweise zu fehlenden Gesundheitsbescheinigungen oder Heimtierausweisen. … weiterlesen