Tierversuche an muskelkranken Hunden beenden – helfen Sie!

Bericht: PETA

In der Nationalen Tiermedizinischen Hochschule Alfort in Frankreich werden Hunden gezielt lähmende Muskelerkrankungen angezüchtet, um an den Tieren zu experimentieren. Die Hunde können nur unter großer Anstrengung gehen, schlucken und atmen. (…)
Die Tierversuche an den Hunden werden von der französischen Hilfsorganisation AFM-Téléthon finanziert. Laut einem Mitarbeiter könne das Labor diese Finanzierung verlieren, würde die Öffentlichkeit Kenntnis über die wahren Zustände erlangen, unter denen die Tiere leiden. Helfen Sie den Hunden, indem Sie AFM-Téléthon auffordern, die grausamen Versuche nicht länger zu unterstützen!
(Quelle: https://www.peta.de/aktiv/tierversuche-muskelkranke-hunde/)

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Wiederzulassung von Glyphosat stoppen – Kilometerweite Verbreitung über die Luft bestätigt

Unabhängige Gutachter bestätigen Ergebnisse der Studie „Pestizid-Belastung der Luft“. Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und Umweltinstitut München fordern Berücksichtigung der Erkenntnisse im Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat

Bericht: Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft | Umweltinstitut München

Berlin/Brüssel. Die Annahme der EU-Behörden, Glyphosat würde sich nicht über die Luft verbreiten, ist widerlegt. Die 2019 erschienene, erste bundesweite Studie zur Pestizid-Belastung der Luft wurde von unabhängigen Wissenschaftlern im Peer-Review-Verfahren begutachtet und ist jetzt im renommierten Fachmagazin „Environmental Sciences Europe“ erschienen. Die Studie im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und des Umweltinstituts München belegt, dass sich Glyphosat sowie Dutzende andere Pestizide über die Luft kilometerweit bis in Nationalparks und Städte hinein verbreiten. Im EU-Zulassungsverfahren für die Anwendung von Glyphosat wird ein Lufttransport jedoch bislang ausgeschlossen. … weiterlesen

Hunde unterscheiden zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Verhalten

Studie aus Göttingen und Jena

Bericht: Georg-August-Universität Göttingen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena haben verglichen, wie Hunde auf absichtliches und unabsichtliches Verhalten von Menschen reagieren. Sie fanden heraus, dass Hunde deutlich zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Verhalten unterscheiden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen. … weiterlesen

Bundestagswahl: Welche Tierschutzpläne verfolgen die Parteien?

Analyse: Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Um den Wählerinnen und Wählern eine Orientierung zu geben, welche Parteien wirksame Konzepte und Pläne für einen Ausstieg aus dem Tierversuch sowie für eine Agrar- und Ernährungswende vorlegen, hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Wahlprogramme der etablierten Parteien analysiert. Es zeigt sich, dass die Grünen die weitreichendsten Tierschutzpläne verfolgen, dicht gefolgt von den Linken und der SPD. Im Gegensatz dazu enttäuschen CDU/CSU und FDP: Das Thema Tierversuche kommt in ihren Wahlprogrammen beispielweise überhaupt nicht vor. … weiterlesen

Gefahren bei Hitze: So schützen Sie Ihr Haustier

Heiße Sommertage stellen nicht nur für Menschen oft eine Belastung dar, auch Hunden, Katzen und Co. machen hohe Temperaturen zu schaffen. Zuviel Hitze kann bei Vierbeinern rasch zu einem Hitzschlag führen. Wie man für sein Heimtier ideale Abkühlungsmöglichkeiten schafft und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen es im Fall der Fälle gibt, zeigen die Tipps fürs Tier der Vetmeduni Vienna.


Hitzschlag

Erhöhte Gefahr von Hitzschlägen für:

  • Haustiere, die bei warmen Temperaturen im Auto mitreisen,
  • alte Haustiere,
  • Haustiere, die sich bei heißem Wetter viel draußen bewegen,
  • übergewichtige Haustiere,
  • Hunde und Katzen mit kurzen Schnauzen (brachyzephal) wie z.B. Chihuahua, Mops, Bulldogge, Malteser oder Perserkatze,
  • kranke Haustiere, insbesondere bei Herzproblemen, Schnarchen oder vorherigem Hitzschlag,
  • Haustiere, die vor kurzem in wärmere Gegenden übersiedelt wurden oder ein dickes Fell haben,
  • Haustiere in Käfigen, die keine kühlere Umgebung aufsuchen können.

Symptome eines Hitzschlags: 

  • Exzessives Hecheln
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Erbrechen, (blutiger) Durchfall
  • Bewusstlosigkeit
  • Krämpfe

Erste-Hilfe-Maßnahmen im Fall eines Hitzschlags

Umgebung
Hund in kühlen Raum oder in den Schatten bringen

Wasser
Bei Reaktion: Wasser anbieten

Fieber messen
Feststellung der Körpertemperatur

Arztbesuch
Schnellstmöglich Tierärztin/Tierarzt verständigen und aufsuchen

Aktive Kühlung
Auf dem Weg in die Klinik langsam kühlen! Feuchte Tücher auflegen

Intensivtherapie 
In den meisten Fällen: stationäre Aufnahme und Intensivtherapie notwendig

Sicher unterwegs: Haustiere auf Reisen

Hitzefalle Auto

Wer keine Klimaanlage hat, sollte längere Fahrten mit Tieren im Auto auf die Morgen- und Abendstunden legen. Auch ein Stau kann durch die verringerte Durchlüftung bei Motorstillstand zur Gefahr werden!

Rasanter Temperaturanstieg im Auto

In weniger als 30 Minuten kann die Temperatur in einem geschlossenen Auto einen kritischen Punkt erreichen.

  • Sonnenstrahlung dringt durch Glasscheiben und trifft auf Oberflächen im Innenraum.
  • Oberflächentemperaturen erreichen bis zu 60°C; Strahlung wird in Wärme umgewandelt.
  • Oberflächen erwärmen Luft im Innenraum.
  • Wärmestrahlung kann auch bei geöffneten Fenstern nicht ausreichend aus dem Auto entweichen.
  • Temperatur steigt in den ersten 15 Minuten sehr schnell an.

ACHTUNG! Geöffnete Fenster und Parken im Schatten reichen nicht aus!
 

Tipps bei Hitze

In der warmen Jahreszeit haben Heimtiere das Bedürfnis nach Abkühlung. Je nach Tierart gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für eine „Sommerfrische“:

Kleintiere

  • Frisches Grünfutter und sauberes Wasser zur Verfügung stellen (ggf. Anzahl der Trinkflaschen verdoppeln)
  • Schattenplätze und kühle Rückzugsorte ermöglichen

Vögel

  • Bademöglichkeit anbieten, ggf. sanfte Dusche mit handwarmem Wasser aus der Sprühflasche
  • Regelmäßige Kontrolle des Wasservorrats/Trinkautomats

Katzen

  • Dosenfutter in kleinen Portionen geben (verdirbt rasch bei Hitze)
  • Ausreichend Frischwasser bereitstellen

Hunde

  • Dauer und Zeitpunkt für Spaziergänge dem Temperaturverlauf anpassen
  • Exzessives Spielen und Rennen einschränken 

22.07.2021
Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vetmeduni.ac.at

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Tierquälerei bei Olympia-Springreiten: VIER PFOTEN fordert Konsequenzen

Hamburg, 08. August 2021 – Zu den tierquälerischen Ereignissen bei der Olympiade in Tokio, bei der ein Pferd von seiner Reiterin während des Wettkampfes misshandelt wurde, kommentiert Denise Schmidt, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN:

„Wir sind von diesen fürchterlichen Bildern aus Tokio einfach nur schockiert. Ein Pferd, das von Anfang an überfordert war und sichtlich Angst hatte, wird von der ihrerseits völlig überforderten Reiterin geprügelt, damit es endlich tut, was sie möchte und ihr somit die erhoffte Medaille bringt: Was wir beim Olympischen Fünfkampf gesehen haben, ist ein Skandal! Niemand muss Expertin oder Experte sein, um zu verstehen, dass hier ein Tier misshandelt wurde. Die Reaktionen aus verschiedenen Richtungen, auch aus dem Reitsport, sind dementsprechend eindeutig: Hier muss es Konsequenzen geben.

Wir fordern, dass diesem brutalen Sport endlich Grenzen gesetzt werden. Springreiten im Fünfkampf ist nicht mehr zeitgemäß, das Reglement gehört geändert. Es ist inakzeptabel und grausam, ein Tier in eine solche Stresssituation zu drängen und zu einer Leistung zu zwingen, die es nicht nur überfordern, sondern sogar völlig verstören. Tierquälerei hat im Sport nichts zu suchen!“


Quelle: www.vier-pfoten.de 

Kein Urlaubsspaß auf Kosten von Tieren

VIER PFOTEN warnt vor Tourismusattraktionen wie Streicheln, Füttern oder Selfies 

Hamburg, 28. Juli 2021 – Die Ferienzeit ist im vollen Gange. Viele Menschen nutzen die Sommerzeit für Reisen und Ausflüge mit der Familie. Im zweiten Corona-Sommer sind vor allem Ziele im Inland und angrenzendem Ausland beliebt. Zur Unterhaltung von Tourist:innen werden in einigen Zoos, Zirkussen oder auf der Straße Selfies, Spaziergänge oder Ausritte mit Tieren angeboten. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN warnt vor Erlebnisangeboten mit Tieren. … weiterlesen