Schutz aller Tiere vor Tierquälerei

Petition: Schutz aller Tiere vor Tierquälerei.

Jeden Tag leiden Tiere durch Vernachlässigung, Misshandlung und grausame Gewalt. Immer wieder erschüttern uns Fälle, bei denen unschuldige Lebewesen unvorstellbares Leid ertragen müssen. Zu oft bleiben die Strafen gering, während die Opfer für immer gezeichnet sind oder ihr Leben verlieren.
Wir fordern eine dringend notwendige Gesetzesänderung!

Tiere sind keine Sachen. Tiere sind Lebewesen – genau wie wir Menschen. Sie fühlen Schmerz, Angst, Freude, Trauer und Liebe. Sie haben ein Recht auf Schutz, Würde und ein Leben ohne Gewalt.

Deshalb fordern wir:

  • Härtere Strafen für Tierquälerei
  • Konsequente Strafverfolgung von Tierquälern
  • Ein lebenslanges Tierhalteverbot für verurteilte Tierquäler
  • Schnellere Eingriffe der Behörden bei Verdacht auf Tiermisshandlung
  • Die rechtliche Anerkennung von Tieren als fühlende Lebewesen und nicht als Sachen
  • Eine umfassende Gesetzesänderung zum besseren Schutz aller Tiere
  • Mehr Kontrollen und eine stärkere Unterstützung des Tierschutzes

Start der Petition: 4.6.2026
Ende der Sammlung: 3.12.2026

⇒ zur Petition

 

Tierschützer dokumentieren wie jedes Jahr das Leid der Pferde im Kölner Rosenmontagzug

Bericht: Netzwerk für Tiere Köln

Wie jedes Jahr wird auch in 2026 das Netzwerk für Tiere Köln das Leid der Pferde im Rosenmontagszug dokumentieren. An verschiedenen Stellen am Zugweg werden schon seit Jahren Foto,- und Filmaufnahmen der Reiter und der Pferde gemacht. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden zur Anzeige gebracht und bildhaft belegt, dass man sich nicht – wie vom Festkomitee und den Reitercorps immer behauptet wird – an die Leitlinien hält.

Dieses Jahr freut sich das Netzwerk für Tiere Köln über einen neuen Rekordwert an Unterstützern, die mithelfen wollen. Es werden Spenden gesammelt, damit Flyer, Banner etc. gedruckt werden können und das „Filmteam“ des Netzwerks ist auf eine beachtliche Zahl angewachsen.

„Schon 2025 waren wir begeistert, wie viel Zuspruch wir inzwischen bekommen und auch wie viel Bildmaterial uns über Social Media zugespielt wurde“, verrät Natalie Steffen, die seit 2017schon gegen den Einsatz der Pferde im Rosenmontagszug kämpft. „Wir bekamen auch Lob von Mitgliedern einer KG, die sogar selber mit einem großen Reitercorps unterwegs ist“, ergänzt Steffen noch.

Sie ist der festen Überzeugung, dass das Thema immer weiter an Brisanz gewinnt und die Mehrheit der Jecken den Einsatz der Pferde immer kritischer sieht.

Besonders erfreut ist man in den Tierschutzreihen über das statement gegen Pferde im Karnevalsumzug von Jacques Tilly, dem bekanntesten Bildhauer und Karnevalswagenbauer, der mit seiner Aussage dem Großteil der Befragten einer Umfrage aus der Seele spricht.


11.2.2026
Netzwerk für Tiere Köln
www.tierschutzpartei.de

 

 

Appell an Landwirtschaftsminister Rainer: Mehr als 350 Tierärzte fordern Ende der tierquälerischen Anbindehaltung

Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin haben mehr als 350 Tierärzt:innen ein rasches und verbindliches Ende der tierquälerischen Anbindehaltung bei Rindern und Milchkühen gefordert. Die Praxis beschneide massiv die Bewegungsfreiheit der Tiere und führe nachweislich zu physischen und psychischen Belastungen, heißt es in einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Die Anbindehaltung sei „aus tierärztlicher Sicht nicht vertretbar“. … weiterlesen →

Qualprodukt Osterei – Das Leiden der Hühner

Menschen für Tierrechte empfiehlt, auf pflanzliche Alternativen umzusteigen

Obwohl die Käfighaltung von Hennen in Legebatterien seit 2009 verboten ist, ist die Eier-Produktion nach wie vor mit millionenfachen Tierleid verbunden. Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes ruft Menschen für Tierrechte alle Konsument:innen dazu auf, ihren Eierkonsum zu überdenken und auf pflanzliche Alternativen umzustellen. Neben den oft katastrophalen Haltungsbedingungen sprechen die Qualzucht, Brustbeinbrüche und die Ausbeutung der sogenannten Bruderhähne gegen den Eier-Konsum. Menschen für Tierrechte hat deshalb zu Ostern das Projekt „Hahnen-WG – Retten Sie zu Ostern einem Hahn das Leben“ gestartet. Damit bittet die Tierrechtsorganisation um Unterstützung für die Einrichtung einer Hahnen-WG und klärt über das Tierleid in der Eierproduktion auf. … weiterlesen →

Aninova deckt Tierquälerei in Schlachthof in Elsfleth bei Oldenburg auf

Mitteilung: Aninova

ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) ist Bildmaterial aus dem Schlachthof Elsfleth zugespielt worden. In dem Schlachthof werden Schafe und Rinder geschlachtet. Die Aufnahmen sind zwischen Ende August und Mitte September 2024 mit versteckter Kamera entstanden. „Ich habe selten solch einen brutalen Umgang mit Tieren gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierquälerei beginnt vor dem Schlachthof. Auf Grund der veralteten Anlieferungssituation bleiben immer wieder Rinder im Gang stecken, drehen sich aus Panik um oder verletzten sich. Auf den Videoaufnahmen ist der permanente Einsatz von Elektrotreibern dokumentiert. „Ein Rind wurde sogar 160-mal geschockt, mehrfach auch ins Gesicht, das ist in dieser Form ganz klar gesetzlich verboten“, so Peifer. Immer wieder werden die Tiere auch geschlagen, getreten oder mit Mistgabeln misshandelt. „Mich hat vor allem geschockt, mit welcher Selbstverständlichkeit Rinder und Schafe gequält werden, als wäre das das normalste der Welt“, empört sich Peifer. Bei der Quälerei waren zum Teil auch die Tierhalter selbst beteiligt, dabei sind dies Schäfer und kleinere Bauern aus der Region, die mit Weidehaltung und Tierwohl werben. … weiterlesen →

Forced Swim Test: Tiere zum Schwimmen gezwungen – helfen Sie!

PETA schreibt:

Was ist der Forced Swim Test?
Beim sogenannten Forced Swim Test (erzwungener Schwimmtest) oder auch Verzweiflungstest werden Nagetiere gezwungen, in einem Wasserbehälter ohne Ausgang ums Überleben zu schwimmen, bis sie aufgeben. Dabei soll ihr Verhalten in einer ausweglosen Lage – auch unter Medikamenteneinfluss – untersucht werden. Insbesondere die Wirkung diverser Antidepressiva steht dabei im Fokus.

Viele Wissenschaftler:innen zweifeln den Sinn dieser grausamen Tierversuche an, denn die Ergebnisse sind nicht auf den Menschen übertragbar. (Quelle: https://www.peta.de/aktiv/forced-swim-test/)

PETA hat die Aktion am 1. Juni 2021 gestartet und zuletzt am 16.9.2024 aktualisiert. Unterschreiben Sie und fordern die Pharmakonzerne auf, keine wehrlosen Tiere mehr dem „Forced Swim Test“ auszusetzen!

 

⇒  zur Petition

 

 

 

 

Tierschutz gilt auch für „Versuchstiere“

Mitteilung: Menschen für Tierrechte 

Wissenschaftsverbände machen seit Wochen gegen die Reform des Tierschutzgesetzes mobil. Durch geplante Verschärfungen für den Tatbestand der Tierquälerei befürchten sie, dass Forscher:innen zukünftig mit Haftstrafen belegt werden könnten und warnen vor Abwanderung biomedizinischer Expertise aus Deutschland. Sie fordern, gesetzlich zu verankern, dass die Tötung von Tieren, die zu wissenschaftlichen Zwecken gezüchtet wurden, grundsätzlich legitimiert werden soll. Diese Forderung lehnt der Bundesverband Menschen für Tierrechte ab. Es kann nicht sein, dass Millionen von Tieren pauschal vom Schutzstatus des Tierschutzgesetzes ausgenommen werden. Der Tierrechtsverband schlägt stattdessen vor, den Umgang mit den sogenannten überzähligen Versuchstieren an anderer Stelle zu regeln. … weiterlesen →