PETA hat eine Online-Petition gestartet:
Anschreiben:
Sehr geehrter Herr Infantino,
sehr geehrte Frau Botschafterin Zohour Alaoui,
Ich war entsetzt, als ich erfuhr, dass heimatlose Hunde und Katzen auf den Straßen Marokkos massakriert werden, während die Behörden versuchen, im Hinblick auf die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030 „aufzuräumen“.
Videoaufnahmen zeigen, wie Hunde vor den Augen entsetzter Zeugen, darunter auch Kinder, abgeschossen werden. Andere Tiere werden vergiftet, lebendig verbrannt oder ohne Futter und Wasser in einem „Tierheim“ zum Sterben zurückgelassen.
Im Evaluierungsbericht der FIFA vom 29. November 2024, in dem die Verpflichtungen Marokkos im Rahmen seiner Bewerbung um die Ausrichtung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030 dargelegt werden, heißt es: „Die Bewerbung hat ihr Engagement für den Tierschutz dargelegt und hervorgehoben, dass seit August 2024 die Tötung von Tieren im Land verboten ist und staatliche Mittel für den Ausbau von Kliniken und Hilfsprogrammen für streunende Hunde bereitgestellt werden.“
Da die Massentötung von Tieren weitergeht, verstößt Marokko gegen diese Verpflichtung, und es ist die Pflicht der FIFA und auch der Vertreter:innen Marokkos darauf zu pochen, dass die Versprechungen aus der Bewerbung eingehalten werden. Falls Marokko sich weigert muss dem Land das Recht auf die Ausrichtung des Turniers entzogen werden, wenn es sich weigert zu kooperieren.
Das Einschreiten der FIFA für Hunde und Katzen in Marokko ist unerlässlich. Zudem fordern wir weiterhin die Politik dazu auf endlich ihren Versprechungen nachzukommen.
⇒ zum Unterschreiben