Debatte zu Tierhaltung und Pandemien nötig

Bericht: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Angesichts des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs appelliert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt an Entscheider in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, den Zusammenhang zwischen Epi- oder Pandemien und dem Konsum von Tierprodukten stärker in den Fokus zu rücken. In der Debatte um langfristige Schutzmaßnahmen vor neuen Erregern müssen Massentierhaltung als Ursache sowie die Förderung pflanzlicher Alternativen als Lösungsansatz thematisiert werden. … weiterlesen

„Grenzüberschreitende Tiertransporte während Corona-Pandemie sofort stoppen!“

Tiere leiden unter kilometerlangen Staus, stundenlangen Wartezeiten an den Grenzen und können nicht adäquat versorgt werden

Mitteilung: Vier Pfoten e.V.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN fordert von der Europäischen Kommission, den deutschen Amtsveterinärbehörden und den zuständigen Ministerien einen sofortigen Stopp der Lebendtiertransporte, weil die Tiere in Warentransportern in kilometerlangen Staus an Grenzen unter Schmerzen, Durst und Stress leiden: Auch an der deutsch-polnischen Grenze stehen Tiertransporter in bis zu 60 Kilometer langen Warteschlangen. … weiterlesen

COVID-19: Zeit mit dem Haustier zu Hause genießen

VIER PFOTEN gibt Tipps für Beschäftigungsmöglichkeiten

Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, spielen Haustiere eine besondere Rolle als Begleiter und Freund. Sie spenden ihren Besitzern Trost und emotionale Unterstützung, die Interaktion mit Tieren senkt das Stressniveau. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN appelliert an alle Haustierhalter, vor allem an diejenigen, die derzeit zu Hause arbeiten oder sich in Quarantäne befinden, diese Zeit positiv zu nutzen und sich jetzt besonders ausgiebig mit dem Tier zu beschäftigen. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, hat einige Beschäftigungs-Ideen, die allen Spaß machen, zusammengetragen: … weiterlesen

Coronavirus: Schneller als der Tierversuch

Ärzte gegen Tierversuche beziehen Stellung

Eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus kann nicht mehr verhindert werden. Deshalb ruhen die Hoffnungen nun auf der biomedizinischen Forschung. Eine schnelle und zuverlässige Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen wird mit Tierversuchen jedoch nicht möglich sein. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert von der Politik seit langem, humanrelevante In-vitro-Methoden massiv zu fördern, die eine schnelle und zuverlässige Medikamentenentwicklung ermöglichen. Humane Lungenmodelle und Multiorganchips mit Mini-Organen des Immunsystems sind für die Coronavirus-Forschung im Gegensatz zum langwierigen und nicht übertragbaren Tierversuch hoch geeignet. Zahlen wir jetzt den Preis dafür, dass in solche innovativen Testsysteme nicht genug investiert wird? … weiterlesen

Corona-Pandemie: PETA gibt Tipps – was Tierhalter jetzt wissen müssen

Tierrechtsorganisation appelliert an Bevölkerung, Versorgung tierischer Mitbewohner frühzeitig zu regeln

Die Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Krankheitsfälle, angeordnete Quarantäne, Hamsterkäufe und eine drohende Ausgangssperre stellen Tierhalter vor Fragen und Probleme. Können sich Tiere mit Corona infizieren? Was passiert während der möglichen Ausgangssperre mit meinem Hund? Wer kümmert sich im Krankheitsfall um meine Katze? Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige hilfreiche Informationen zusammengestellt: … weiterlesen

Tiere können in Deutschland nicht erben

Mitteilung: Anwaltauskunft

Nerlin (DAA). Der verstorbene Designer Karl Lagerfeld, der in Frankreich lebte, soll seiner Katze 150 Millionen Euro vererbt haben. In Deutschland wäre das nicht möglich: Haustiere sind hier nicht rechtsfähig und können deshalb nicht erben. Das zeigen mehrere Gerichtsurteile, wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de informiert. … weiterlesen

Der Maulwurf: Ein unterirdischer Gast

VIER PFOTEN Ratgeber zum Tier des Jahres 2020 – So können Mensch und Maulwurf friedlich zusammenleben

Klein aber oho: Der unter Naturschutz stehende europäische Maulwurf ist maximal 17 Zentimeter lang und wiegt meist nicht mehr als 120 Gramm. Mit seinen schaufelförmigen Vorderpfoten kann er jedoch bis zu sechs Kilo Erde pro Stunde bewegen. Sein Tunnelsystem verlängert er auf der Suche nach Schnecken, Würmern und Insekten pro Minute um bis zu 30 Zentimeter. Überschüssige Erde schaufelt er an die Oberfläche – so entsteht ein Maulwurfshügel. Doch ein Rasen voller Hügel ist nicht jedermanns Sache. Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation* Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie Mensch und Maulwurf friedlich zusammenleben können. … weiterlesen