Ärzte gegen Tierversuche stellen Strafanzeige gegen LPT

Straftatbestand der Tierquälerei

Mitteilung: Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Nach dem Skandal-Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg, demzufolge das Hamburger Tierversuchslabor LPT wieder öffnen darf, stellt Ärzte gegen Tierversuche Strafanzeige gegen das LPT wegen des Verdachts der Tierquälerei. Der bundesweite Verein will damit die Dringlichkeit unterstreichen, dass die für das filmisch dokumentierte Tierleid verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. … weiterlesen

„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch geht ans Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg

Ärzte gegen Tierversuche vergibt Negativpreis

Bericht: Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Ärzte gegen Tierversuche vergibt das „Herz aus Stein“ an das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar für einen Versuch, bei dem Mäusen eine Art Bullauge in die Rückenhaut implantiert wird. Der bundesweite Verein will mit dem Negativpreis auf besonders grausame und absurde Tierversuche aufmerksam machen und eine herzlose Forschung anprangern, bei der fühlende Tiere zu bloßen Messinstrumenten degradiert werden. Bei der öffentlichen Online-Abstimmung standen fünf Kandidaten zur Auswahl. … weiterlesen

Petition: So grausam ist der „Forced Swim Test“

PETA ruft erneut auf, den Test zu beenden

Der sogenannte „Forced Swim Test“ (erzwungener Schwimmtest) ist ein weit verbreiteter – jedoch völlig nutzloser – Tierversuch. Experimentatoren setzen Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster oder Rennmäuse in ein mit Wasser gefülltes Behältnis, aus dem sie nicht entkommen können. Die Tiere bekommen Panik und versuchen, an den Seiten des Behälters herauszuklettern. Manche tauchen sogar und suchen weiter unten nach einem Ausgang. Sie paddeln wie wild, um ihren Kopf irgendwie über Wasser zu halten. Irgendwann treiben sie nur noch. (Quelle: https://www.peta.de/forced-swim-test)

 ⇒ Zur Petition: Fordern Sie die Pharmakonzerne auf, keine wehrlosen Tiere mehr dem „Forced Swim Test“ auszusetzen! 

 

Corona als Wendepunkt für den Ausstieg aus dem Tierversuch

Offener Brief an Klöckner und Karliczek anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft

01.07.2020

Angesichts der Corona-Krise hat sich ein Bündnis von Tierschutzorganisationen in einem Offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek gewandt. Die Vereine, die zusammen die Kampagne „Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!“ unterstützen, fordern darin mehr Forschungsgelder für tierfreie, humanbasierte Forschungs- und Testmethoden. Jetzt sei die Zeit gekommen, um den lange überfälligen Paradigmenwechsel mit einem konkreten Ausstiegsplan einzuleiten. … weiterlesen

PETA fordert Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer auf, OP-Übungen der Bundeswehr an lebenden Schweinen einzustellen

Organisation verweist auf Studien zu überlegenen Simulatoren menschlicher Patienten und behördlich verweigertes LTT-Training für US-Militär in Deutschland

Washington / Stuttgart ­– PETA USA und PETA Deutschland haben Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer heute in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, sogenannte Trauma-Übungen der Bundeswehr an Tieren zu beenden. Während dieser „Live Tissue Trainings“ (LTT) werden Schweine bei lebendigem Leib verstümmelt, um Kriegsverletzungen nachzuahmen, und nach dem Üben der operativen Eingriffe getötet. Und das, obwohl neue Studien zeigen, dass humanrelevante Modelle – wie sie bereits beinahe zwei Drittel der NATO-Truppen in ihren Übungen verwenden – den „Trainings“ an lebenden Tieren überlegen sind. Der erneute Appell der Tierrechtsorganisationen erfolgt nun, nachdem PETA das Ministerium bereits unter anderem mit gesammelten Publikationen über tierfreie Methoden informierte. Zudem sicherte das Ministerium PETA letztes Jahr eine „genaue Prüfung“ tierfreier Modelle zu und versprach schon 2018, das LTT vollständig abzubrechen, „sobald geeignete Simulationsmodelle verfügbar sind“. … weiterlesen

So werden Tiere in Dresdens Tierlaboren gequält

Mitteilung: Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Axolotl sind mexikanische Salamander, die die Fähigkeit haben, verletzte Organe oder sogar Gliedmaßen sehr schnell nachwachsen zu lassen. Am Uniklinikum Dresden werden ihnen Nerven durchschnitten, um sie beim Nachwachsen zu beobachten. Bei Mäusen wird künstlich Dickdarmkrebs oder ein Herzinfarkt ausgelöst, Schafen werden Löcher in den Schädel gebohrt. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche kritisiert in einem neuen Flugblatt Tierversuche in Dresdens Laboren als ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich unsinnig. … weiterlesen

3,9 Millionen verschwiegene Tieropfer

Stellungnahme: Ärzte gegen Tierversuche e.V., Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.

Zusätzlich zu den 2,8 Millionen Tieren, die in Deutschland in Tierversuchen leiden und sterben, werden – laut einer aktueller Information der Bundesregierung – weitere 3,9 Millionen Tiere in Tierversuchseinrichtungen gezüchtet, aber nicht in Versuchen eingesetzt; hauptsächlich, weil sie nicht die gewünschte gentechnische Veränderung aufweisen. Eine Rechtsstudie der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) und Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) belegt, dass die Tötung dieser 3,9 Millionen „Überschuss“-Tiere rechtswidrig ist. Die Vereine fordern, die millionenfache Verschwendung von Tierleben sofort zu beenden. … weiterlesen