VIER PFOTEN warnt vor Qualzucht bei Hunden

Beliebte Trendrassen leiden oft unter genetischen Störungen

Hamburg – Immer außergewöhnlicher, immer niedlicher sollen viele Hunde aussehen. Doch obgleich bestimmte ästhetische Merkmale wie eine flache Schnauze bekanntermaßen mit gesundheitlichen Problemen einhergehen, liegen Rassen wie Französische Bulldogge und Mops im Trend. VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross betont, dass viele Hunde für ihr Aussehen leiden müssen. Wer kein Tierleid fördern will, sollte sich bewusst gegen Tiere mit Qualzucht-Merkmalen entscheiden. … weiterlesen

“SOKO Tierschutz” bietet Vorträge im Unterricht an

Der Verein “Soko Tierschutz“, der jüngst die Tierquälerei in einem Schlachthof nahe Osnabrück aufgedeckt hat, bietet Vorträge für den Unterricht an. Die Vorträge sind kostenlos, bei längeren Anfahrten freut sich der Verein über einen Fahrtkostenzuschuss. “Dieser ist allerdings keine zwingende Voraussetzung”, heißt es auf der Seite des Vereins.

Auf der Seite von “Soko Tierschutz” heißt es zum Unterrichtsangebot:

Immer wieder werden wir darauf angesprochen, ob wir nicht auch Vorträge an Schulen zu den Themenbereichen Tierrechte, Tierschutz und Tierhaltung anbieten. Wir sind der Ansicht, dass diese Themen sehr wichtig sind und im Unterricht oft nicht behandelt werden. Daher sind wir immer gerne bereit, bei der Unterrichtsgestaltung zu diesen Themen zu unterstützen und/oder selbst einen Vortrag zu halten oder anderweitig zu informieren. Wir haben auch bereits einiges an Erfahrung mit derartigen Vorträgen vor Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Altersklassen und Studierenden.​
(Quelle: https://www.soko-tierschutz.org/unterricht)

weitere Informationen zum Unterrichtsangebot inkl. Kontaktadresse von “Soko Tierschutz”

 

Urteil: Filmen in Ställen ist grundsätzlich legal

Mitteilung: Albert Schweitzer Stiftung

Heute, am 22.2.2018, hat das Oberlandesgericht Naumburg drei Tierschützer in dritter Instanz endgültig freigesprochen. Sie hatten sich Zutritt zu einer Schweinemastanlage in Sandbeiendorf (Sachsen-Anhalt) verschafft und dort grausame Zustände gefilmt. Dieses Grundsatzurteil ist wegweisend für den Tierschutz. Das Gericht sieht den begangenen Hausfriedensbruch als legitimes Mittel an, um Tierquälerei und Behördenversagen öffentlich zu machen. Die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz sowie die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt haben die angeklagten Tierschützer der Organisation Animal Rights Watch (ARIWA) in dem Gerichtsprozess unterstützt. … weiterlesen

Schüler missbrauchen Kater als Fußball: PETA bittet 171 Schulen in Soest und Umgebung um Integrierung von Tierschutz in den Lehrplan

Mitteilung: PETA e.V.

Einem Medienbericht zufolge wurde eine Gruppe Kinder in Soest dabei beobachtet, wie sie einen jungen Kater als Fußball missbrauchte. Zwei Frauen waren durch die Schreie des etwa drei Monate alten Tieres auf das Geschehen aufmerksam geworden. Als sie sich den 10 bis 12 Jahre alten Schülern näherten, liefen diese davon und ließen das schwerverletze Tier zurück. Der Kater wurde im Tierheim am Birkenweg tierärztlich versorgt. Anlässlich dieses Vorfalls kontaktiert PETA nun die Direktorien von 171 Schulen im Soester Umkreis mit der Bitte, mehr Tierschutz in den Lehrplan zu integrieren und jungen Menschen Mitgefühl für alle Lebewesen zu vermitteln.

Die Tierrechtsorganisation stellt den Schulen hierzu eigens für diesen Zweck konzipiertes kostenloses Unterrichtsmaterial von PETAKids, der Kampagne von PETA für Kinder, zur Verfügung. … weiterlesen

Quelle: www.peta.de

Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei

PETA hat im November 2016 die gleichnamige Broschüre aktualisiert. In der Präsentation im Netz heißt es:

“Tiermissbrauch ist nicht etwa als geringer Persönlichkeitsfehler im Tierquäler zu werten, sondern steht vielmehr als Symptom für eine tiefgreifende mentale Störung. Forschungen in der Psychologie und der Kriminologie zeigen, dass Menschen, die Gewalttaten an Tieren ausüben, es nicht dabei belassen; viele von ihnen machen an ihren Mitmenschen weiter.

Das FBI hat festgestellt, dass in ihren Computerdaten zu Serienvergewaltigern und -mördern immer wieder Vorgeschichten mit Tierquälerei auftauchen, und in Standard-Diagnose-und-Behandlungshandbüchern für psychische und emotionale Krankheiten wird Tierquälerei als Diagnosekriterium für Verhaltensstörungen aufgeführt. Eine von der Northeastern University und der Tierschutzorganisation SPCA in Massachusetts, USA, durchgeführte Studie ergab, dass Menschen, die Tiere quälen, fünfmal wahrscheinlicher Gewalttaten an Menschen verüben können. Der Großteil der Häftlinge, die im kalifornischen Gefängnis San Quentin auf die Todesstrafe warten, hatte nach Aussage des Wachpersonals die Straftaten vorher an Tieren „geübt”.
Quelle: http://www.peta.de/staatsanwalt

Download der Broschüre (kostenlos, pdf-Datei)