Blut, Gülle, Kadaver: Bayerns Schweinemast zeigt ihr wahres Gesicht

Eine gemeinsame Pressemeldung des Tierschutznetzwerk Kräfte bündeln, ein Zusammenschluss von über 30 deutschen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, Bündnissen, Wissenschaftlern, Beratern sowie weiteren Einzelpersonen, die sich für den Tierschutz einsetzen:

Aufnahmen der Tierschutzorganisation SOKO Tierschutz belegen gravierende Missstände in einem Schweinemastbetrieb im Unterallgäu. Die Bilder zeigen kranke, verletzte und teilweise sterbende Tiere in verdreckten, überfüllten Stallanlagen – einige davon liegend in Gülle, andere mit unbehandelten Wunden, deformierten Körpern oder Nabelbrüchen. Kadaverreste befinden sich ungeschützt zwischen lebenden Tieren. Der betroffene Großbetrieb hält etwa 2.500 bis 3.000 Schweine und gehört zu den größten seiner Art in Bayern. … weiterlesen

Stellvertretender Bürgermeister von Merzen und CDU-Mitglied in Schweinemast-Skandal involviert – Staatsanwaltschaft ermittelt

Bericht: Deutsches Tierschutzbüro

Berlin/Merzen. Dem Deutschen Tierschutzbüro ist Bildmaterial aus einer der größten Schweinemastanlagen Niedersachsens zugespielt worden. Der Betrieb liegt in Merzen, Samtgemeinde Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück, es werden dort ca. 5.000-10.000 Schweine gemästet.

Die Videoaufnahmen aus den Masthallen sind nur schwer zu ertragen. Einige der Tiere weisen zum Teil blutige Verletzungen an den Beinen auf, so dass sich die Tiere nur unter Schmerzen fortbewegen können. Bei anderen Tieren haben sich bereits handballgroße Abszesse gebildet, die ganz offensichtlich nicht behandelt wurden. „Mindestens 33 der dokumentierten Schweine haben blutig gebissene Schwänze. Offensichtlich kümmert sich der Betreiber nicht ordnungsgemäß um seine Tiere und lässt sie nicht tierärztlich behandeln“ kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro. … weiterlesen