Petition: Grausame Pferdemärkte in Rumänien aufgedeckt

PETA hat eine neue Petition gestartet:

Durch unsere intensive Arbeit in Rumänien haben wir erfahren, dass auf Pferdemärkten in Rumänien schreckliche Tierquälereien stattfinden sollen. Darum haben wir uns auf den Weg gemacht und uns verschiedene Märkte angeschaut. Was wir dort zu sehen bekamen, konnten wir fast nicht ertragen!

Auf lokalen Märkten, die in ganz Rumänien stattfinden, werden Pferde mit Schlägen, roher Gewalt und Brutalität vorgeführt und verkauft. Häufig werden diese Pferde nach ihrem Verkauf vor Kutschen gespannt und müssen bis zum Ende ihrer Kräfte für den Menschen hart arbeiten.

Wir haben eine neue Petition an die zuständigen Präsidenten der Polizeibehörde und der obersten Veterinärbehörde Rumäniens ins Leben gerufen, in der wir ein Verbot der Märkte fordern, um die Grausamkeiten für immer zu verbieten. Bitte helfen Sie jetzt, das Leid der Pferde auf rumänischen Pferdemärkten zu beenden, indem Sie unsere Petition unterschreiben:

 ⇒ zur Petition

Pferde öffnen Tür und Tor

Internationale Studie zeigt erstaunliche Fähigkeiten von Pferden, sich selbständig aus Boxen und Gattern zu befreien

Studie: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

NÜRTINGEN (hfwu). Pferde entriegeln selbständig alle gängigen Tür- und Torverschlüsse und öffnen Elektrozaungriffe und Karabiner. Diese Fähigkeit bringen sie sich offenbar selbst bei. Dies zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.

Pferde können selbst komplex verschlossene Türen und Tore und Schlösser öffnen – auch wenn sie diese Fähigkeit nicht von anderen Tieren abschauen können. Dies legt eine im Journal Plos One veröffentlichte Studie nahe (“Animal behaviour in a human world: A crowdsourcing study on horses that open door and gate mechanisms”, Plos One, 14(6), e0218954. Doi: 10.1371/journal.pone.0218954).

Durchgeführt wurde die Untersuchung von Prof. Dr. Konstanze Krüger von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), Professor Richard Byrne von der St Andrews University in Schottland und Laureen Esch von der Ludwig-Maximilian Universität München, die an der HfWU als Doktorandin betreut wird. Die Wissenschaftler hatten unter die Lupe genommen, wie Pferde etwa selbständig die Verriegelung öffnen, um aus ihrer Box zu kommen oder das Gestänge an einem Gatter wegräumen, um in Freiheit zu gelangen. … weiterlesen

Tierernährung: Zu viel Salz schadet Pferden

Mitteilung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Auch wenn Pferde schwitzen, ist es entgegen vieler Empfehlungen nicht ratsam, ihnen zusätzlich zum Salzleckstein Salz zu geben. Im Gegenteil: Salz, das dem Futter extra beigemischt wird, kann den Tieren kurz- und langfristig sogar schaden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschergruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Ludwig-Maximilian-Universität München, der Universität Rostock und des Waltham Centre for Pet Nutrition (UK). Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Tiere sich nicht auf die erhöhte Nährstoffzugabe einstellen können und es zu Störungen des Säure-Basen- und Mineralstoffhaushalts kommt. Die Studie wurde im internationalen Fachjournal “PLOSone” veröffentlicht. … weiterlesen

Theorien über Ursprung der Pferde auf den Kopf gestellt

Mitteilung: Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna)

Bislang galten die vor über 5000 Jahren von der Botai-Kultur gehaltenen Pferde als Ursprung unserer heutigen, domestizierten Tiere und das Prezwalski-Pferd als die einzige Unterart des Wildpferdes, die in der Wildform bis heute überlebt hat.

Eine in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Analyse fossiler DNA der Botai-Pferde stellt nun beide Aussagen auf den Kopf. Botai-Pferde sind nicht die Vorfahren der modernen, domestizierten Pferde, sondern der Prezwalski-Pferde. Diese sind laut der Ergebnisse auch die einzigen Nachfahren der ersten vom Menschen domestizierten Pferde. Damit muss auch für die Erforschung der Herkunft moderner Pferde ein neuer Ansatz gefunden werden. … weiterlesen


Quelle: Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna) – www.vetmeduni.ac.at
©Foto: Ludovic Orlando | www.vetmeduni.ac.at