Nach Corona: Muss ich meinen Hund langsam entwöhnen?

VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man Vierbeiner wieder auf das Alleinsein zu Hause vorbereitet

Hamburg – Durch die COVID-19-Einschränkungen verbringen viele Menschen mehr Zeit zu Hause. Haustiere können in der aktuellen Situation eine emotionale Stütze sein und bieten Gesellschaft in der Isolation, doch auch sie profitieren von der vermehrten Aufmerksamkeit ihrer Halter. Die schrittweisen Corona-Lockerungen bedeuten nun auch für einige Haustiere, dass sie wieder mehr Zeit allein verbringen müssen. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN rät insbesondere Hundehaltern, ihre Tiere auf die Zeit nach COVID-19 vorzubereiten und gibt Tipps, wie die Vierbeiner sanft wieder an das Alleinsein gewöhnt werden können.

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Hunde sollten am besten schrittweise daran gewöhnt werden, wieder allein zu Hause zu bleiben, indem man erst nur ein paar Minuten das Haus verlässt, dann die Zeit auf 15 Minuten, eine halbe Stunde, und so weiter verlängert. Nach und nach wird das Tier das Vertrauen entwickeln, dass sein Mensch zurückkehren wird. So kann verhindert werden, dass sich Trennungsängste womöglich durch destruktives Verhalten, wie dem Beschädigen von Möbeln und unaufhörlichem Jaulen und Bellen äußern.“

Um die Hunde von der Abwesenheit des Halters abzulenken und sie einige Zeit beschäftigt zu wissen, eignen sich Futterspiele. Bei einem mit Leckerlies befüllten Kong zum Beispiel, müssen sie ihr Geschick unter Beweis stellen, um nach und nach an das Futter zu gelangen.

futterAuch Katzen schätzen die derzeitig besondere Aufmerksamkeit und Nähe ihres Menschen, sind aber typischerweise sehr selbstständig und strukturieren ihren Tag selbst. Das erneute Alleinsein ist für sie meist unproblematisch.


29.4.2020
Vier Pfoten e.V.
www.vier-pfoten.de

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