Tierkommunikation

Ein warmes Gefühl für die Leiden der Tiere
ist immer ein Zeichen hoher Zivilisation.
Selma Lagerlöf 


Was ist Tierkommunikation? 

   Haben Sie schon einmal Ihrem Tier in die Augen geschaut und irgendwie „gewusst“, was in ihm vorgeht? Das ist Tierkommunikation: das intuitive Erfassen von Botschaften, die uns unsere tierischen Gefährten senden.

Monika_Falck_Tierkommunikation_CC-BY-NCLange Zeit hat man behauptet, dass Tiere keinen Verstand und keine Gefühle besäßen, sondern lediglich instinktgesteuert handeln würden. Aber Menschen, die ihre Tiere innig lieben, waren schon immer überzeugt davon, dass unsere pelzigen und gefiederten Mitgeschöpfe gar nicht so verschieden von uns Zweibeinern sind: dass sie jedes Wort verstehen, das wir zu ihnen sagen, dass sie Emotionen wie Liebe, Freude, Angst, Trauer, Neid, Eifersucht und dergleichen erleben, und dass sie sich über uns und unsere Welt Gedanken machen. Nicht nur Delphine sind hochintelligente Wesen, auch ein Meerschweinchen hat einen Kopf und weiß ihn zu benutzen!

Tiere verwenden unterschiedliche Methoden, um mit uns in Verbindung zu treten. Man kann ihre Informationen „hören“, das ist dann so, als ob man sich in Gedanken mit einem menschlichen Freund unterhalten würde. Manchmal senden Tiere aber auch Bilder und man „sieht“ einen inneren Film. Oft erhält man nur Gefühle vermittelt, die wir dann wie eigene Gefühle empfinden können. Auch Schmerzen, an denen das Tier leidet, können von uns in unserem eigenen Körper wahrgenommen werden.

Die Fähigkeit zur Tierkommunikation haben alle Menschen, sie hat nichts mit „Spökenkiekerei“ zu tun und ist auch keine Erfindung der Esoterik. Die meisten unter uns haben lediglich verlernt, mental zu kommunizieren. Weil das so ist, möchte ich Ihnen gerne helfen, dass Sie trotzdem am Innenleben Ihrer Tiere teilhaben können. Sie werden Ihr Tier völlig neu kennen lernen und es noch mehr lieben. Und: Ihre eigene Welt wird reicher und schöner werden, wenn Sie sich auf die Welt der Tiere einlassen.

Monika_Falck_In_der_Hoehle_CC-BY-NC

So verläuft eine Tierkommunikation

Wenn Sie durch mich etwas über Ihr Tier erfahren wollen, haben Sie die Möglichkeit, mich anzurufen oder mir eine Mail zu schicken (Kontakt), um mir Ihre Wünsche mitzuteilen.

Was ich von Ihnen benötige:

  • Ein Foto Ihres Lieblings (per Mail oder per Post). Darauf sollte nur das eine Tier zu sehen sein, um das es geht. Außerdem sollten Gesicht und Augen gut zu erkennen sein
  • Name, Alter und Geschlecht des Tieres
  • Eine kurze Information darüber, woher Sie das Tier haben (Züchter, Tierheim etc.)
  • Einen Hinweis auf eventuelle körperliche Leiden
  • Eine Liste von Fragen, die Sie dem Tier stellen möchten

Was Sie von mir bekommen:

  • Ich rufe Sie zu einem vereinbarten Zeitpunkt an und teile Ihnen die Ergebnisse des Gesprächs mit. Diese werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weiter gegeben.
  • Außerdem erhalten Sie ein schriftliches Protokoll per Mail oder per Post.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es manchmal ein paar Tage dauern kann, bis meine Arbeit beendet ist. Oft muss ich mehrmals zu einem Tier Kontakt aufnehmen, bis ich alles erfahren habe, was Sie von ihm wissen möchten. Notfälle (das Tier ist verschwunden oder todkrank) werden aber grundsätzlich vorrangig und schnellstmöglich behandelt.

Monika_Falck_Beim_Spielen_CC-BY-NCWobei kann Tierkommunikation helfen?

Die Tierkommunikation bietet ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten. Ganz allgemein gesprochen kann sie die Beziehung zwischen Mensch und Tier entscheidend verbessern. Für jeden Zweibeiner kann es interessant sein herauszufinden, wie es seinem Hausgenossen geht, was er braucht, was ihn an seiner Lebenssituation stört und was man verändern könnte.

Verhalten
Sollte das Tier Verhaltensauffälligkeiten zeigen, lohnt es sich nachzuhaken, was dafür der Grund ist. Die Antworten können für die Besitzer sehr überraschend sein, und oft genügt eine minimale Veränderung, und das Problem ist behoben. Auch Konflikte zwischen mehreren Haustieren können auf diese Weise häufig schnell gelöst werden.

Gesundheit
Sehr hilfreich kann die Tierkommunikation auch bei gesundheitlichen Problemen sein. Oft wissen Tiere ganz genau, was mit ihnen los ist und was ihnen helfen könnte. Das ersetzt zwar nicht den Gang zum Tierarzt, kann aber zusätzlich wertvolle Hinweise geben.

Monika_Falck_Beim_Schlafen_CC-BY-NCVerständnis zwischen Mensch und Tier
Viele Tiere verstehen das Verhalten ihrer Zweibeiner nicht. Die Tierkommunikation kann auch hier helfen, dem Tier die Welt der Menschen zu erklären. Gerade wenn es bei Herrchen oder Frauchen Probleme gibt (was Tiere natürlich spüren), ist es wichtig, ihnen die Gründe zu nennen, weshalb seine Menschen auf einmal ganz anders sind. Tiere verstehen mehr, als wir uns vorstellen können, und sie wollen darüber informiert werden, was in ihrer Familie los ist. Durch ein Gespräch lassen sich viele unnötige Ängste abbauen und Verhaltensauffälligkeiten schon im Vorfeld vermeiden..

Veränderungen gemeinsam bewältigen
Bei allen Veränderungen, die das Zuhause betreffen, ist es sinnvoll, die Tiere mit einzubeziehen. Ob es sich um einen Urlaub, einen Umzug oder eine Trennung zwischen den Besitzern handelt – man kann sich und dem Tier viel Stress ersparen, wenn man mit ihm gemeinsam berät, wie man mit der Situation am besten umgehen könnte.

Monika_Falck_Kommunizieren_CC-BY-BCDas Tier darf mitentscheiden
Viele Tierbesitzer meinen, dass sie ihrem Vierbeiner etwas Gutes tun, wenn sie ihm einen Gefährten ins Haus holen. Auch hier ist es wichtig, vorher abzuklären, ob das Tier dies überhaupt will. Ansonsten kann es zu bösen Überraschungen kommen, und wenn der neue Gefährte dann womöglich ins Tierheim muss, ist der Jammer groß.

Traumata auflösen
Von großer Bedeutung kann die Tierkommunikation bei der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse sein. Gerade bei Tieren aus zweiter Hand ist eine Vergangenheitsbewältigung mit Hilfe von therapeutischen Gesprächen oft unumgänglich. Für den Besitzer kann es sehr wichtig sein, die Vorgeschichte seines Tieres zu erfahren. Dies ermöglicht ihm unter Umständen ein ganz anderes und besseres Verhältnis zu seinem Haustier.

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Vermisste Tiere auffinden
Eine der schlimmsten Situationen für Tierbesitzer ist es, wenn ein Tier auf irgendeine Weise abhanden kommt. In vielen Fällen kann hier die Tierkommunikation helfen, den vermissten Liebling wieder aufzuspüren.

Wenn ein Tier stirbt …
Ganz große Bedeutung kommt der Tierkommunikation natürlich bei der Begleitung von todkranken Tieren zu. Hier kann sie helfen herauszufinden, was dem Tier seine Leiden erleichtern könnte. Und sie kann eine Entscheidungshilfe für die Besitzer sein, ob und wann das Tier erlöst werden soll oder nicht. Wenn das Tier von sich aus das Signal gibt, dass es nicht mehr leben möchte, erspart das den Besitzern unter Umständen jahrelange Schuldgefühle.

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Es gibt ein Leben nach dem Tod …
Da die Tierkommunikation nicht an Zeit und Raum gebunden ist, ist es auch möglich, Kontakt zu verstorbenen Tieren aufzunehmen. Für die Besitzer kann es eine Erlösung sein zu hören, dass es ihrem besten Freund in seiner neuen Welt gut geht. Oft lassen sich hierbei auch noch Fragen beantworten, die Herrchen und Frauchen auf der Seele brennen und ihnen keine Ruhe lassen.
 

Grenzen der Tierkommunikation

Natürlich hat die Tierkommunikation ihre Grenzen. Vor allem was gesundheitlich Probleme Ihres Tieres betrifft, kann sie auf keinen Fall die genaue Diagnose durch einen Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker ersetzen. Wenn ich mit einem Tier spreche, das zwar chronisch krank ist aber zum Zeitpunkt des Gesprächs gerade keine Beschwerden hat, erfahre ich unter Umständen nichts davon. Viele Tiere leiden auch still und wollen gar nicht, dass ihre Besitzer von ihren Schmerzen erfahren, weil sie Herrchen und Frauchen schonen wollen. Deshalb kann es sich in diesem Bereich bei der Tierkommunikation immer nur um eine Zusatzinformation handeln.

Ich bitte Sie auch um Verständnis dafür, dass mit manchen Tieren einfach kein Kontakt möglich ist. Das sind in der Regel Tiere, die stark traumatisiert sind, schon sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und jegliches Vertrauen verloren haben. Auch Tiere, die sich verlaufen haben, können so panisch und verwirrt sein, dass ich keinen Zugang zu ihnen finde.  Sollte trotz aller Bemühungen meinerseits kein Gespräch zustande kommen, entstehen Ihnen selbstverständlich keine Kosten.


Bildnachweise von oben nach unten:
©Foto 1 bis 5 by Monika Falck, Lizenz: CC-BY-NC
©Foto 6: “Schmetterling” by Hans 
CC0
©Foto 7: “Regenbogen” by tpsdave, CC0