Zum Schutz der Igel – Zwölf Organisationen fordern Nachtfahrverbot für Mähroboter

Mitteilung: Menschen für Tierrechte

Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen, darunter Menschen für Tierrechte, haben sich deshalb mit einem Offenen Brief an den zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gewandt: Wir fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dies hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.

Gerade in den Abend- und Nachtstunden sind Igel auf Nahrungssuche unterwegs. Mähroboter erkennen sie oft nicht rechtzeitig. Da sich Igel bei Gefahr einrollen statt zu fliehen, kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen, viele Tiere überleben diese nicht. Hinzu kommt, dass die Igelbestände seit Jahren zurückgehen und ihre Lebensräume immer knapper werden.

Ein Nachtfahrverbot ist eine einfache und wirksame Maßnahme, um das Risiko deutlich zu reduzieren.

Hier können Sie den Offenen Brief downloaden.


8.4.2026
Bundesverband Menschen für Tierrechte e.V.
www.tierrechte.de

 

Igel im Herbst

VIER PFOTEN gibt Tipps für den richtigen Umgang

Die Eingriffe des Menschen in die Natur nehmen dem Igel zunehmend seine ursprünglichen Lebensräume. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich Igel immer häufiger in Siedlungsbereichen aufhalten, wo sie Unterschlupfmöglichkeiten finden. „Wer den stacheligen Besuchern etwas Gutes tun will, kann seinen Garten igelfreundlich gestalten und die Tiere bei der Futtersuche unterstützen“, sagt Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin und Wildtierexpertin bei TIERART, einem Tier- und Artenschutzzentrum von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Igeln. … weiterlesen

Winterquartier gesucht – PETA gibt Tipps für einen igelfreundlichen Herbstgarten

Mitteilung: PETA e.V.

©Foto: Alexas_Fotos, pixabay.com, Lizenz: CC0

Stuttgart, 27. September 2018 – Hilfe für Igel im Herbst: Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Wildtiere, wie der Igel, bereiten sich jetzt auf den Winterschlaf vor. Doch inmitten der Kulturlandschaft und der eng bebauten Siedlungsbereiche wird der Lebensraum für die stacheligen Tiere immer knapper. Und damit auch das Nahrungsangebot und die Rückzugsmöglichkeiten für die Einrichtung ihrer Nester und Winterquartiere. Gartenbesitzer können Igeln ganz leicht helfen, indem sie ihre Grundstücke naturnah gestalten. Wie ein igelfreundlicher Garten aussieht und wann die Tiere außerdem menschliche Hilfe benötigen, verrät Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei der Tierrechtsorganisation PETA. … weiterlesen