Videoüberwachung in Schlachthöfen wird verpflichtend

Stellungnahme des Tierschutznetzwerks Kräfte bündeln zur Videoüberwachung in Schlachthöfen
Der große Wurf oder doch eher Symbolpolitik?

Bericht: Menschen für Tierrechte

Die anhaltende Debatte um Videoüberwachung in Schlachthöfen ist vor allem ein Symptom politischen Versagens. Schlachthöfe sind sensible Bereiche. Seit Jahren werden gravierende Missstände und tierschutzrechtliche Verstöße in Schlachthöfen aufgedeckt und öffentlich gemacht. Das gilt für alle Bereiche – von der Anlieferung der Tiere über die Betäubung bis hin zur Schlachtung, d.h. bis zur eigentlichen Tötung durch Blutentzug. Auch beim reinen Umgang mit den Tieren kommt es regelmäßig zu Handlungen, die massiv gegen das Tierschutzgesetz bzw. gegen die Tierschutz -Schlachtverordnung verstoßen. Und dennoch weigern sich Landwirtschaftsministerinnen und Landwirtschaftsminister auf Bundes- und Landesebene bis heute, verbindliche und flächendeckende Konsequenzen zu ziehen. Offensichtlich trauen sich die politischen Entscheider nicht, gegen den massiven Druck der Fleischwirtschaftslobby Maßnahmen durchzusetzen. … weiterlesen