Bericht: Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Bild von Sven Lachmann auf Pixabay
Das Hören von einminütigen Tonaufnahmen aus Wäldern wirkt sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen aus, insbesondere wenn die Aufnahmen aus heimischen Wäldern stammen. Dies ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Die in Deutschland lebenden Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer empfanden die Naturgeräusche als beeindruckender und erholsamer, wenn diese aus heimischen Wäldern stammten statt aus den Tropen. Dagegen zeigte die zu hörende Zahl von Tierarten nur geringe Wirkung. Die Studie wurde im Journal of Environmental Psychology veröffentlicht.
Wir fühlen uns oft besser, wenn wir im Wald spazieren gehen oder Zeit im Freien verbringen. Es ist jedoch nicht klar, ob und wie die Vielfalt von Arten zu unserem Wohlbefinden beiträgt. Bislang sind die Forschungsergebnisse uneindeutig, insbesondere in Bezug auf das Hören von Biodiversität. Fühlen sich Menschen in Wäldern mit mehr Vogel- und Insektengeräuschen wohler? Spielt es eine Rolle, ob diese Klänge aus vertrauten, heimischen Wäldern stammen oder aus fernen Gegenden? … weiterlesen