Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Spätsommer in Unterfranken: Es gibt kaum noch blühende Pflanzen, das Futter für Honigbienen wird knapp. Forschende vom Biozentrum haben untersucht, wie die Bienen damit klarkommen.
Pflanzen produzieren in ihren Blüten massenhaft nährstoffreiche Pollen – wahre Kraftpakete für viele Insekten, auch für Honigbienen: Sie mischen die protein- und fettreichen Pollen in das Futter, mit dem sie ihre Larven großziehen. Jüngere Bienen fressen die Pollen auch selbst, um sich zu stärken.
Für Honigbienen sind die pflanzlichen Energielieferanten enorm wichtig: Ein Mangel an Pollen kann ihre Entwicklung verzögern, sie anfälliger für Krankheitserreger und empfindlicher für Pestizide machen. Wissenschaftliche Studien zeigen außerdem: Je vielfältiger die Pollenmischung im Futter, desto besser ist das für die Gesundheit und den Überwinterungserfolg der Bienenvölker. … weiter
Quelle: www.uni-wuerzburg.de
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